Machtkampf um UN-Chefposten - Hat Trump Baerbock auf dem Kieker?
New York – Annalena Baerbock (45) gerät bei den Vereinten Nationen zwischen die Fronten! Sowohl die USA als auch Russland werfen ihr im UN-Sicherheitsrat Kompetenzüberschreitung vor, sprechen etwa von „Heuchelei“. Aus UN-Kreisen erfuhr BILD: Dahinter steckt ein Machtkampf um die Auswahl des nächsten Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Auch US-Präsident Donald Trump (80) soll mitmischen.
Dass Russland Baerbock vorwirft, sich in Kompetenzen des Sicherheitsrats einzumischen, überrascht kaum. Seit dem Ukraine-Krieg ist das Verhältnis angespannt. Doch warum gehen auch die USA so hart gegen sie vor? Es geht um die Wahl des neuen UN‑Generalsekretärs. Nach BILD-Infos sind die USA sauer, weil Baerbock darauf pocht, dass alle 193 UN-Mitgliedstaaten die Kandidaten anhören können, bevor der Sicherheitsrat in seine entscheidende Runde geht.
Mehrere Kandidaten hatten ihre Bewerbung zuletzt kurzfristig eingereicht. Ein besonders kurioser Fall: Das Königreich Tonga nominierte am Montag überraschend eine 75-jährige Kandidatin aus Ecuador, eine frühere Botschafterin in Washington , die als Trump-Vertraute gilt. Weil sie nicht rechtzeitig zur Anhörung des Sicherheitsrats kommen konnte, setzte Baerbock kurzerhand für Freitagmorgen eine eigene Anhörung an.
In einem Brief an den Sicherheitsrat stellte sie zudem klar: Kein Kandidat sollte berücksichtigt werden, ohne zuvor vor der Generalversammlung gesprochen zu haben.
Aus UN-Kreisen heißt es: Vor allem den USA missfalle Baerbocks Vorgehen. Die Amerikaner und andere ständige Sicherheitsratsmitglieder hätten offenbar lieber wie bisher hinter verschlossenen Türen verhandelt. Und: Baerbock durchkreuze diesen Plan mit ihren Anhörungen. Die öffentlichen Attacken gegen sie seien deshalb vor allem eines: ein Machtspiel.
Und noch ein Verdacht kursiert: Könnte das Chaos im Auswahlverfahren am Ende einem ganz anderen Kandidaten nutzen? Die „New York Post“ berichtete im Juli, dass US-Präsident Donald Trump seinen Kumpel FIFA-Boss Gianni Infantino (56) als neuen UN-Generalsekretär will. Erst vor zwei Tagen wurden die Berichte erneut aufgegriffen. Bei den UN vermuten manche deshalb: Der Prozess könnte gezielt verkompliziert werden, um Infantino ins Rennen zu bringen.
Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.