„Keine Zeit, zu feiern“ - Demirovic auf Rekordjagd in Europa
Stuttgart – Nach der Pleite beim HSV (0:1) schob VfB-Stürmer Ermedin Demirovic (28) viel Frust. Viel Zeit zum Ärgern bleibt aber nicht. Schließlich ist der Bosnier in der Königsklasse auf Rekordjagd.
Nach seinem Dreierpack zum Auftakt gegen Viking Stavanger (3:1) traf der Bosnier zuletzt auch gegen Slovan Bratislava (3:0), löste mit vier Toren die Ex-VfB-Stürmer Kevin Kuranyi (44) und Mario Gomez (41) als Rekordtorschützen in der Champions League ab. Demirovic: „Der Rekord ist etwas sehr Schönes. Trotzdem ist keine Zeit, um das abzufeiern oder sich darauf auszuruhen. Ich habe noch sechs Spiele, um den Rekord auszubauen.“
Eine mutige Ansage vom Angreifer, der beim HSV zwei XXL-Chancen verballerte und dabei aus Ärger sogar sein Trikot zerriss. „Ich bin selbst mein größter Kritiker. Du schaust dir die Szenen immer wieder an und denkst dir ‚das hättest du besser machen können.‘ Ich nehme solche Sachen mit nach Hause. Es ist jetzt abgehakt. Auch, wenn es in mir schon noch brodelt“, gab der Stürmer ehrliche Einblicke in sein Seelenleben. Trainer Sebastian Hoeneß (44): „Das ist das Los eines Stürmers. In der Champions League hat keiner eine bessere Quote, was die Minuten angeht. Medo hat über Jahre nachgewiesen, dass er Tore machen kann. Das wird er auch wieder tun.“
Am besten schon im Königsklassen-Kracher gegen Atletico Madrid. Im Ranking der spanischen Top-Klubs stehen die „Colchoneros“ für Demirovic weit oben. Wenn auch nicht ganz vorne. Der VfB -Stürmer: „Real ist für mich Real. Aber ich feiere Atletico auch sehr. Mit dem Trainer, mit der Energie, die sie haben. Manchmal ist es vielleicht mal etwas drüber. Wer mich kennt, weiß aber, dass ich auch über die Emotionen komme. Ich mag den Trainer, die Mannschaft. Sie stehen für mich knapp vor Barca.“
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.