"Die Verräter": Gewetzte Messer und ausgefahrene Ellbogen
In der belgischen Idylle wird die Luft für die Loyalen immer dünner. Nach einem weiteren Mord, durchwachsenen Missionserfolgen und einer Verbannungszeremonie mit fatalem Ausgang, fallen harsche Worte und fließen viele Tränen.
Im ehrwürdigen Chateau de Mielmont haben die drei Intriganten Max, Marijke und Ralph gut lachen. Pünktlich zur allmorgendlichen Frühstücksrunde schiebt sich eine dunkle Wolke des Misstrauens über die Köpfe der verzweifelten Loyalen. Aber es ist Vorsicht geboten. Jeder kleinste Fehler könnte das mühsam aufgebaute Kartenhaus der Verräter einstürzen lassen. Ralph blendet diesen Umstand für einen Moment aus - mit Folgen. Nach einem kleinen, aber intensiven, Disput mit Nina, rückt der Verräter plötzlich ungewollt in die Schusslinie. Während Max und Marijke mit den Augen rollen und das Gesicht verziehen, speichert Papis den Moment ab. Die Gedanken werden immer düsterer. Und auch der Ton wird immer rauer. "Ninas Verhalten war respektlos!", erzürnt sich Ralph, der sich mit seinem Schutzschild-Outing nicht nur Freunde gemacht hat.
Mit der neuesten Mord-Info (die Verräter haben in der Nacht Tine aus dem Spiel genommen) verändern sich die Gesprächsthemen schnell wieder. Ralph ist nur noch eine Randnotiz. Nun steht Tines Hauptverdächtiger Hardy mit dem Rücken zur Wand. In den schnieken Schlosszimmern wird geschnüffelt, gerätselt und verdächtigt. Neben Hardy hat auch Urs mittlerweile einen schweren Stand: "Für mich ist Urs der Engel mit den Eisaugen!", flüstert Cathy.
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