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Trotz Pizza, Pasta und Tiramisu - Wie schaffen es Italiener, so schlank zu bleiben?

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Trotz Pizza, Pasta und Tiramisu - Wie schaffen es Italiener, so schlank zu bleiben?

Wenn man Italien hört, denkt man nicht nur an schöne Städte oder guten Wein. Gerade das leckere Essen zieht viele Menschen in seinen Bann. Doch trotz der klassischen Dickmacher sind viele Italiener so schlank. Wie geht das? Des Rätsels Lösung: Nudeln und Co. werden dort anders gegessen als bei uns.

Erfahren Sie hier bei BILD, welche kleinen Tricks und Regeln im Stiefelland beachtet werden, um auch mit Kalorienbomben eine Topfigur zu behalten.

Wenn Nudeln weichgekocht sind, hat unser Darm nichts mehr zu tun. Die Folge: Der Blutzucker steigt schnell an, fällt aber genauso schnell und wir haben erneut Hunger. Deshalb ist die perfekte Pasta „al dente“, also bissfest. Das Kauen ist gut für den Blutzuckerspiegel. Zudem führt die Magenfüllung mit der härteren Pasta dazu, dass etwa Soße oder Käse nicht so schnell als Fett auf den Hüften landen, sondern besser vom Körper verarbeitet werden.

Wenn Pasta als Hauptspeise serviert wird, dann nur mittags. Kombiniert werden die Nudeln in Bella Italia selten mit üppigen Sahnesoßen, sondern etwa mit frischen Tomaten, Olivenöl und Knoblauch. Abends gibt es in Italien dann häufig leichte Antipasti – also kaum Kohlenhydrate .

Die Italiener zelebrieren ihre Mahlzeiten immer mit großem Genuss. So merkt man eher, ob und wann man satt ist. Effekt: Das Abnehmen wird unterstützt, weil man keine unnötig großen Portionen und somit unnötige Kalorien zu sich nimmt.

Bezeichnend: Während bei uns Nudeln meist als üppiger Berg auf dem Teller landen, beschränken sich die Italiener bei Pasta auf eine kleine Portion als Vorspeise. Als „Secondo“, also Hauptspeise, gibt es Fleisch , Fisch, Salat und Gemüse. Die gesunden Fette, Eiweiße und Ballaststoffe im Hauptgang halten länger satt.

Und nach jeder Mahlzeit darf natürlich nie der Espresso fehlen, denn: Das enthaltene Koffein kurbelt die Fettverbrennung weiter an und bringt den Stoffwechsel auf Trab.

Die meisten Italiener verzichten auf ein ausgiebiges Frühstück und starten nur mit einem Espresso in den Tag. Damit essen sie über einen Zeitraum von etwa 12 bis 16 Stunden nichts und befolgen so unbewusst das Prinzip des Intervallfastens . Hier wechseln sich Essenszeiten und Fastenperioden ab, wodurch der Stoffwechsel, besonders das Insulin, reguliert wird.

Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die Mittelmeer-Diät die gesündeste Ernährungsform ist. Und dazu zählt auch das in Italien beliebte Olivenöl. Es stabilisiert nicht nur den Blutzucker, die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren können zudem das Herz-Kreislauf-System schützen und den Cholesterinspiegel senken.

Weniger und dafür das Richtige zu sich nehmen: So bleiben die Italiener nicht nur gesund – sondern auch schlank!

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