Vor der Landtagswahl: Hüskens (FDP) für schnellere Rechtsprechung nach Straftaten
Eineinhalb Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt steigt die Spannung.
Die Spitzenkandidaten diskutieren in der MDR-Wahlarena - und streiten heftig über Migration und Kriminalität.
Sachsen-Anhalts FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens hat sich für eine schnellere Rechtsprechung zur Bekämpfung der Kriminalität ausgesprochen. „Die Justiz muss schneller und klarer reagieren.
Das ist etwas, wo wir in Deutschland schlecht sind“, sagte Hüskens in der MDR-Fernsehdebatte mit den Spitzenkandidaten anderer Parteien.
AfD -Spitzenkandidat Ulrich Siegmund machte in der Live-Diskussion die Migration für die Kriminalität mit verantwortlich: „Wir haben unsere innere Sicherheit völlig gegen die Wand gefahren.“ SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann entgegnete: „Ein wesentlicher Teil der Migrationskrise hat sich faktisch erledigt.“ Es gebe aber eine Migration, „die wir dringend brauchen“.
Nach einer neuen Umfrage hat die AfD ihren Vorsprung auf die CDU ausgebaut.
Demnach kommt die im Land als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei auf 42 Prozent, 20 Punkte mehr als die zweitplatzierte CDU.
Der neue Landtag wird am 6.
September gewählt.
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