Laut Ermittlern: Copilot von Flydubai-Maschine plante Selbstmordanschlag auf Flughafen Tel Aviv
Der vereitelte Absturz eines Flydubai-Passagierflugzeugs auf dem Weg nach Tel Aviv war den Vereinigten Arabischen Emiraten zufolge als Selbstmordanschlag geplant.
Der Copilot der in Saudi-Arabien notgelandeten Flydubai-Maschine plante nach Angaben der Ermittler in den Emiraten einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen im israelischen Tel Aviv.
Der Mann aus dem Oman habe sich dabei die Anschläge vom 11.
September 2001 in den USA zum Vorbild genommen, erklärte Generalstaatsanwalt Hamad Saif al-Schamsi am Freitag.
Sein Ziel sei gewesen, so viele Menschen wie möglich zu töten.
Der Copilot des Linienflugzeugs hatte Mitte vergangener Woche auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv den indischen Flugkapitän der Maschine mit einer Rettungsaxt angegriffen.
Laut früheren Angaben von al-Schamsi versuchte der Copilot, „das Kommando über das Flugzeug“ zu übernehmen.
Passagiere konnten den Angreifer jedoch überwältigen, eine an Bord mitreisende zweite Cockpit-Crew landete die Maschine mit 166 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern sicher in Saudi-Arabien.
Flydubai-Pilot durchlief alle Sicherheitsüberprüfungen Der Copilot habe angegeben, allein gehandelt zu haben, erklärte Generalstaatsanwalt al-Schamsi weiter.
Weitere Menschen seien nach Worten des Mannes nicht beteiligt gewesen.
In den laufenden Ermittlungen sollten diese Aussagen überprüft werden.
Der Omaner durchlief vor Antritt seiner Tätigkeit alle Sicherheitsüberprüfungen, wie al-Schamsi weiter angab.
Er habe die „beruflichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen“ erfüllt.
Unter anderem habe er eine Pilotenlizenz und ein Führungszeugnis vorgelegt.
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