Mutmaßlicher Täter nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule in Untersuchungshaft
Nach dem Schwert-Angriff an einer Schule in der schwedischen Kleinstadt Fagersta mit einer Toten und drei Verletzten haben die Behörden den mutmaßlichen Täter wegen Mordes und versuchten Mordes in Untersuchungshaft genommen.
Der 18-Jährige stehe unter „dringendem Tatverdacht“, teilte die schwedische Staatsanwaltschaft am Sonntag mit.
Das Motiv für den Angriff war weiterhin unklar.
Der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson gedachte am Samstag am Tatort der Opfer.
Die Ermittlungen befanden sich der Staatsanwaltschaft zufolge „in einem frühen und intensiven Stadium“.
Am Samstag hatte die Polizei bekanntgegeben, dass es sich bei dem Todesopfer um eine 17-jährige Schülerin gehandelt habe.
Es gab demnach Durchsuchungen an zwei verschiedenen Adressen, die mit dem Täter in Verbindung stehen.
Außerdem wurden nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Tommy Alriksson bereits etwa 80 Menschen vernommen.
Geplant ist demnach, nahezu das gesamte Schulpersonal und alle Schülerinnen und Schüler zu befragen – insgesamt fast 450 Menschen.
Am Freitag war ein 18-Jähriger mit einem Schwert in das Gymnasium in Fagersta eingedrungen und hatte eine Schülerin getötet und drei weitere Menschen verletzt.
Der Angreifer wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen.
Zwei Schüler im Alter von zwölf und 17 Jahren wurden bei dem Angriff schwer verletzt, wie die Region Västmanland mitteilte.
Einer von ihnen musste demnach notoperiert werden.
Ein dritter Schüler sei leicht verletzt worden.
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