Sechs Morde geplant: Pilotenmörder in Südkorea zu lebenslanger Haft verurteilt
Das Gericht hob die Schwere der Taten des 49 Jahre alten Ex-Piloten hervor.
Noch im Gerichtsaal sprach der Mann erneute Morddrohungen aus - und sah sich offenbar selbst als das eigentliche Opfer.
Ein früherer Pilot ist in Südkorea zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nachdem er einen ehemaligen Kollegen ermordet und fünf weitere Morde geplant hatte.
Das Bezirksgericht in Busan sprach den 49-Jährigen wegen Mordes , versuchten Mordes und Vorbereitung eines Mordes schuldig, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.
Zudem muss er 30 Jahre lang eine elektronische Fußfessel tragen.
In Südkorea sorgte der Fall wegen seiner grausamen und ungewöhnlichen Umstände für große mediale Aufmerksamkeit.
Der Verurteilte hatte im März einen früheren Piloten in dessen Wohnung in Busan aufgesucht und mit einem Messer getötet.
Am Vortag hatte er bereits versucht, ein weiteres seiner Opfer in einer Satellitenstadt nahe Seoul zu erwürgen.
Der Mann überlebte die Tat jedoch.
Insgesamt hatte der Täter sechs detaillierte Mordpläne ausgeheckt.
Sämtliche der anvisierten Opfer sollen mit ihm dieselbe Luftwaffenakademie besucht haben.
Das Tatmotiv war für das Gericht nur schwer nachvollziehbar Die Richter hoben während ihres Urteilsspruchs die Schwere der Taten hervor.
Der Mörder habe seine Opfer systematisch beschattet und ihre Wohnorte ausgekundschaftet.
Zudem stellte das Gericht fest, dass das Motiv des Täters nur schwer nachvollziehbar sei.
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