Tesla statt BMW?: AfD bittet bei Elon Musk um Dienstwagen-Ersatz
Wo bekommt die AfD jetzt einen neuen Dienstwagen für Landtagspräsidenten Rausch her? BMW zieht das Leasingangebot zurück, da wendet sich die Rechtsaußenpartei an einen alten Freund.
Weil Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Tobias Rausch möglicherweise bald ohne Dienstwagen dasteht, sucht die AfD nach neuen Alternativen: Die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch hat Tesla-Milliardär Elon Musk auf X nach einem Ersatzfahrzeug gefragt. Auf Englisch schrieb sie zu einem Screenshot der "Zeit"-Meldung, ob der Unternehmer in der Lage sei, Rausch mit einem Auto auszustatten. Musk hatte die AfD schon mehrfach öffentlich beworben und sprach digital zugeschaltet beim Wahlkampfauftakt 2025.
Eigentlich hätte BMW den Landtagspräsidenten mit einem Dienstwagen versorgt. Doch übereinstimmenden Medienberichten zufolge zog der deutsche Autobauer die Verlängerung des Leasingvertrages an dem Tag zurück, an dem mit Rausch bundesweit erstmals ein AfD-Politiker in dieses Amt gewählt wurde. Die Dienstwagenflotte von Landesregierung und Landtag umfasst mehrere Fahrzeuge, die meisten davon stammen von BMW. In der Regel sind die Dienstwagen nicht persönlich zugeordnet und werden von mehreren Politikern und Beamten gemeinsam genutzt.
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