"Natürlich kennt er mich": Clanchef Remmo widerspricht Linken-Politiker Koçak
Auf der Wahlparty der Berliner Linken posiert der Bundestagsabgeordnete Koçak mit Clanboss Remmo und einem bekannten Hamas-Unterstützer. Anschließend behauptet Koçak, er habe nicht gewusst, wer dort neben ihm stehe. Hat er sehr wohl, sagt Issa Remmo.
Der Berliner Clanchef Issa Remmo bezichtigt den Linken-Abgeordneten Ferat Koçak der Lüge. "Was soll er machen? Natürlich kennt er mich", sagt das 59-jährige Oberhaupt der Berliner Remmo-Familie im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. "Er ist ein seriöser Mensch und sehr höflich."
Sich selbst hält der Clanchef nicht für einen gefährlichen Kontakt. Laut Bericht holte er während des Gesprächs zwei eingerahmte Papiere hervor. Dabei soll es sich um die offiziellen, behördlichen Führungszeugnisse des 59-Jährigen handeln: "keine Einträge" steht auf beiden. Deshalb sei es doch gar nicht schlimm, wenn ein Bundestagsabgeordneter Kontakt zu ihm pflege, sagt Remmo.
Auch die kriminellen Aktivitäten seiner Großfamilien mit libanesischen Wurzeln verklärt das Familienoberhaupt. Er habe 13 Kinder und 15 Enkel, sagt Remmo der "Bild". Er könne nicht für alles verantwortlich gemacht werden, was seine Kinder oder Verwandten tun. "Diese Jungs, die die Goldmünze gemacht haben, sind Kinder. Wenn einer meiner Söhne eine Straftat begeht, soll er bestraft werden."
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