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Kultur

Annette Frier: Für Schauspielkunst ausgezeichnet

Stern ·
Annette Frier: Für Schauspielkunst ausgezeichnet

Annette Frier ist beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt worden.

Der erste Preis für Schauspielkunst des Festivals des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein geht in diesem Jahr an Annette Frier (52) - die Schauspieler Christian Redl und Christian Berkel werden am 27. und 30.

August prämiert. Überreicht wurde die Auszeichnung an die Schauspielerin am Samstagabend im Zeltkino B auf der Ludwigshafener Parkinsel.

Direkt im Anschluss lief dort ihr aktueller Film „Mimi und Ich“.

Festivalintendant Michael Kötz hielt die Laudatio auf die Schauspielerin und schwärmte unter anderem: „Die Frau ist eine Schauspielerin zum Niederknien“.

Frier nahm den Preis mit dem ihr eigenen Humor entgegen und stichelte zunächst gegen ihren Laudator : „Danke für die Laudatio! Michael Kötz hat mir mit diesen wunderbaren Worten mindestens sieben Preise angedichtet, die ich gar nicht habe.“ Die Ehrung für den neusten Preis wollte sie auch nicht allein für sich verbuchen. „Dieser Preis für Schauspielkunst geht aber auch an das ganze Ensemble von 'Merz gegen Merz', den wir vor zwei Jahren hier vorgestellt haben“, sagte sie. „Sie sind meine Filmfamilie geworden und ich bin so unglaublich dankbar, dass ich mit diesen fantastischen Menschen arbeiten darf.“ Vom Frauenknast zur Anwältin für einen Euro Nach dem Abitur besuchte die Kölnerin eine private Schauspielschule in ihrer Heimatstadt und spielte anschließend in 63 Folgen von „Hinter Gittern - Der Frauenknast“ (1997-1999).

Als man ihr parallel dazu eine Parodie in „Switch“ anbot, reagierte sie skeptisch: „Ich soll Comedy machen?“, soll sie gesagt haben, „Schauspielerei muss doch ernst sein und mit Schmerzen verbunden“.

Es kam anders, 2000 stieg sie ein. Über die Impro-Show „Schillerstraße“ führte der Weg 2005 zum ersten Deutschen Fernsehpreis, es folgte die Titelrolle in „Danni Lowinski“ (2010-2014) als Anwältin, die pro Beratungsminute einen Euro nimmt.

Die Serie brachte ihr Nominierungen beim Bambi und dem Grimme-Preis ein und wurde später sogar für andere Länder adaptiert.

Später kamen „Ella Schön“, zahlreiche Kinofilme und seit 2019 „Merz gegen Merz“ an der Seite von Christoph Maria Herbst dazu.

Für „Frier und Fünfzig - Am Ende meiner Tage“ lieferte sie zuletzt die Idee und übernahm die Hauptrolle.

Preisträgerin nach Ochsenknecht und Herbst Vergeben wird der Preis in Ludwigshafen seit 2005, damals ging er an Hanna Schygulla.

Herbst erhielt ihn 2024 gemeinsam mit Joachim Król und Liv Lisa Fries, im vergangenen Jahr wurden Uwe Ochsenknecht und Rainer Bock geehrt.

In „Mimi und Ich“ von Regisseurin Milena Aboyan spielt Frier nun die Hauptrolle neben Hannah Gharib.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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