NRW N bis Z: Von N wie Nationalpark bis Z wie Zeche: Was ist typisch NRW?
Nordrhein-Westfalen feiert Geburtstag – doch was macht das Bindestrich-Bundesland wirklich aus? Fakten vom Nationalpark Eifel über Ostwestfalen/Lippe bis zum verstorbenen Rapper Xatar.
Am 23.
August feiert Nordrhein-Westfalen Geburtstag.
Das Land wird an diesem Sonntag 80 Jahre alt.
Die große Feier steigt dann eine Woche später in Münster.
Doch was ist eigentlich typisch für dieses Bindestrich-Bundesland mit seinen unterschiedlichen Menschen, Landstrichen und Eigenarten? Die Deutsche Presse-Agentur hat das Land zwischen Rhein, Ruhr und Weser einmal durchbuchstabiert.
Hier Teil 2 von N bis Z: N wie Nationalpark Eifel: Er war der Erste seiner Art in Nordrhein-Westfalen und ist bislang auch der Einzige: Im Nationalpark Eifel sind nach Angaben der Verwaltung bereits mehr als 11.200 Arten nachgewiesen worden.
Davon stehen etwa 2.600 als bedrohte Arten auf Roten Listen.
Der 22 Jahre alte Nationalpark ganz im Südwesten des Landes, an der Grenze zur Niederlande und zu Belgien, gilt als Vorbild in Sachen sanfter Tourismus - damit bezeichnet man eine bewusst nachhaltige Form des Reisens.
Regelmäßig besuchen den Nationalpark pro Jahr mehr eine Million Gäste.
O wie Ostwestfalen/Lippe: Wer von Berlin in Richtung Ruhrgebiet fährt (oder umgekehrt), kommt auf der A2 vor den Höhen des Teutoburger Waldes an dieser Autobahnabfahrt vorbei.
Aber eigentlich ist die Bezeichnung ein Unding, denn kaum ein Landesteil legt so großen Wert auf seine Selbstständigkeit: Die stolzen Lipper sind Lipper und keine Ostwestfalen.
Und wenn wir ganz streng sind, feiern die Lipper diesen 80.
Geburtstag nicht mit.
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