DFB-Pokal: Hertha siegt im Elfmeterschießen in Saarbrücken
Der 1.
FC Saarbrücken hat als Außenseiter im Pokal schon viel erreicht.
Warum der Weg des Drittligisten dieses Mal schon in Runde eins endete - und Marius Gersbeck der Mann des Tages war.
Hertha BSC hat beim früheren DFB-Pokalschreck 1.
FC Saarbrücken mit viel Mühe die zweite Runde erreicht.
Erst im Elfmeterschießen gewann der Fußball-Zweitligist vor 15.500 Zuschauern im ausverkauften Ludwigsparkstadion mit 4:2 (1:1/ 1:0/0:0).
Torhüter Marius Gersbeck hielt dabei Schüsse von Florian Pick und Kai Brünker.
Die mit zwei Ligasiegen in die Saison gestarteten Gäste legten stark los und zwangen Saarbrücken in die Defensive.
Bei einer Doppelchance nach 16 Minuten traf erst Deyovaisio Zeefuik die Latte, dann vergab Jon Dagur Thorsteinsson.
Als die Berliner nach einer halben Stunde etwas nachließen, kam Abdenego Nankishi frei zum Schuss - Gersbeck stand aber genau richtig (42.).
Ruhmreiche Historie „Saarbrücken ist eine brutal schwere Aufgabe, wir spielen gegen einen gefühlten Zweitligisten“, hatte Hertha-Trainer Stefan Leitl gewarnt.
Die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis kann auf eine glorreiche Pokal-Historie des Traditionsclubs verweisen: Die Saarländer hatten 2020 als erster Viertligaclub und 2024, als sie in der zweiten Runde den FC Bayern aus dem Wettbewerb warfen, das Halbfinale erreicht.
Premierensieg für Hertha Gegen Hertha rannten die Saarbrücker aber auch nach der Pause viel hinterher.
Kevin Sessa setzte einen Ball ganz knapp neben den Pfosten.
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