Ausstellung: Historische Kostümfigur kehrt ins Karl-May-Museum zurück
Nach aufwendiger Restaurierung steht die Blackfoot-Frau wieder im Karl-May-Museum – und trägt nun auch einen Namen.
Nach drei Jahren Restaurierung ist die historische Kostümfigur einer Blackfoot- Frau in das Karl-May-Museum nach Radebeul zurückgekehrt.
Im Beisein des Schauspielers Gojko Mitic (86) wurde die zuvor namenlose Figur aus Anlass ihrer Rückkehr auf den Namen „Sitopanaki“ getauft.
Diesen Namen trug eine Figur im beliebten Film „Die Söhne der großen Bärin“, mit dem 1966 Mitics Laufbahn startete.
Karl Mays zweite Ehefrau Klara hatte den Bildhauer Vittorio Güttner (1869-1935) damit beauftragt, die ersten drei lebensechten Figuren des Museums möglichst authentisch zu gestalten.
Der Bildhauer modellierte einen Apachen-Krieger, einen Irokesen-Häuptling und eine junge Blackfoot-Frau, die der Künstler Wilhelm Emil „Elk“ Eber (1892-1941) mit seiner Bemalung zum Leben erweckte.
Die Figuren sind seit 1928 Teil der Ausstellung im Karl-May-Museum.
15.000 Euro wurden in die Restaurierung investiert, um den Körper der Figur, ihre Kleidung und die Accessoires originalgetreu zu restaurieren.
Mitić hatte bei einer Lesetour für Spenden geworben.
Karl-May-Museum Radebeul
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