Migrationspolitik: Chancencenter für geflüchtete Menschen eröffnet
Mit einem sogenannten Chancencenter will das Land Brandenburg abgelehnten Asylbewerbern eine Bleibeperspektive ermöglichen.
Sie müssen beweisen, dass sie sich anstrengen.
Die AfD protestiert.
Begleitet von Protest der AfD hat Brandenburgs Sozialminister René Wilke ein sogenanntes Chancencenter für Geflüchtete eröffnet.
In der Einrichtung in Frankfurt (Oder) sollen sich asylsuchende Menschen mit unsicherer Bleibeperspektive und abgelehnte Asylbewerber die Chance erarbeiten können, längerfristig in Deutschland bleiben zu können.
Es wäre wirtschaftlich und gesellschaftlich falsch, Menschen, die hier bereits lebten und auf absehbare Zeit nicht ausreisen könnten, „jahrelang zum Nichtstun zu verurteilen“, sagte Wilke, der als Sozialminister auch für Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zuständig ist. „Deshalb wollen wir die bestehenden gesetzlichen Wege in Ausbildung, Beschäftigung und einen regulären Aufenthalt konsequent nutzen.
Diese Brücke muss und wird schmal und klar geregelt bleiben.“ Sprachförderung und Qualifizierung In der Landesübergangseinrichtung, die „Chancencenter“ genannt wird, sollen abgelehnte Asylbewerber Sprachförderung, Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Unterstützung bei der Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung bekommen.
Sie sollen eigene Integrationsleistungen erbringen.
Im Chancencenter können maximal 200 Menschen begleitet werden, wie Wilke sagte.
Einen „Bleiberechts-Automatismus“ gebe es für diese Menschen aber nicht.
AfD -Politiker demonstrieren gegen Einrichtung Zu einer Protestdemonstration waren unter anderem der AfD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hans-Christoph Berndt, und der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Dennis Hohloch, gekommen. „ Deutschland soll das Land der Deutschen bleiben.
Und deswegen sagen wir: Kein Chancencenter.
Abgelehnte Asylbewerber haben das Land zu verlassen“, sagte Berndt.
Diese Menschen seien in Asylgewahrsam zu nehmen.
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