DFB-Pokal: Was Sie über die neue DFB-Pokal-Saison wissen müssen
Der DFB-Pokal 2026/27 geht an diesem Wochenende in die erste Runde. 64 Vereine treten an – darunter auch sechs Oberligisten. Vizemeister Borussia Dortmund und Titelverteidiger Bayern München steigen allerdings erst mit Verspätung in den Wettbewerb ein. Fangruppen haben unterdessen für die Spiele große Proteste gegen den Videobeweis angekündigt. Hier finden Sie alles Wissenswerte zur kommenden Pokalsaison.
64 Vereine nehmen an dem Pokalwettbewerb teil. Darunter alle Erst- und Zweitligisten sowie die besten vier Mannschaften der vergangenen Drittligasaison. 21 Klubs haben sich über die Landespokalwettbewerbe qualifiziert. Darunter sind auch sechs Oberligisten, etwa der SC St. Tönis vom Niederrhein, der Bahlinger SC vom badischen Kaiserstuhl oder der VfB Krieschow aus der Niederlausitz. Die verbleibenden drei Plätze gehen an Vereine aus den größten DFB ‑Landesverbänden.
Zwei Erstrundenspiele des DFB-Pokals finden mit über einer Woche Verspätung statt. Borussia Dortmund trifft erst am 1. September im Hamburger Volksparkstadion auf den Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club aus der Oberliga. Das Duell zwischen dem FC Bayern München und Zweitligaaufsteiger VFL Osnabrück folgt einen Tag später. Der Grund: Am Samstagabend trifft der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger aus München im Supercup auf den Vizemeister Borussia Dortmund .
Jedem der 64 teilnehmenden Vereine zahlt der DFB rund 200.000 Euro. Für jede weitere erreichte Runde bis zum Halbfinaleinzug verdoppelt der Verband seine Prämie. Wer in die zweite Runde einzieht, bekommt dafür also gut 400.000 Euro. Halbfinalisten erhalten 3,4 Millionen Euro. Dem Pokalsieger winken in der Summe knapp 11 Millionen Euro an Prämien. Für die anstehende Saison hat der deutsche Fußballverband den Prämientopf deutlich aufgestockt. 83 Millionen Euro liegen im Topf, das sind 8 Millionen Euro mehr als in der Vorsaison.
Der Bezahlsender Sky zeigt auch in der Saison 2026/27 alle DFB-Pokal-Spiele. Frei empfangbar sind sechs Erstrundenpartien. Am Freitagabend überträgt das ZDF das Duell zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart. Das Samstagsspiel von Hertha BSC und dem 1. FC Saarbrücken strahlt RTL aus. Auch die Montagspartien zwischen 1. FC Köln und Würzburger Kickers (RTL) sowie von Schalke 04 und dem Halleschen FC (ARD) laufen im Free-TV. Das Pokalspiel von Borussia Dortmund zeigt RTL, die ARD strahlt das Spiel des FC Bayern München aus.
Einige der neuen Fußballregeln, die bereits bei der WM 2026 zur Anwendung kamen , gelten nun auch in der Bundesliga und im DFB‑Pokal. Die Änderungen sollen dafür sorgen, dass im deutschen Vereinsfußball während der 90 Minuten mehr effektive Spielzeit entsteht. Künftig müssen Spieler Abstöße und Einwürfe innerhalb von fünf Sekunden ausführen, andernfalls erhält die gegnerische Mannschaft den Ball. Damit soll das Zeitspiel eingedämmt werden . Auch bei Auswechslungen müssen Spieler das Feld schneller verlassen. Nach einer medizinischen Behandlung dürfen sie zudem erst nach einer kurzen Pause wieder ins Spiel zurückkehren.
Jedoch werden nicht alle WM-Regeln in Deutschland umgesetzt.
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