Vor Berufungsprozess: Marius Borg Høiby setzt auf neue Anwälte
Marius Borg Høiby hat neue Anwälte.
Das Berufungsverfahren im Fall des Sohnes von Norwegens Königin Mette-Marit beginnt im Februar.
Im Juni wurde Marius Borg Høiby (29) zu vier Jahren Haft verurteilt, jetzt hat er neue Anwälte.
Der älteste Sohn von Königin Mette-Marit von Norwegen (53) bereitet sich auf einen Berufungsprozess vor.
Bevor die Verhandlung im kommenden Jahr ansteht, hat Høiby seinen Rechtsbeistand ausgetauscht.
Das bestätigt die nun zuständige Kanzlei in einer Pressemitteilung.
Die Rechtsanwälte Alexander Greaker und Daniel Storrvik übernehmen die Verteidigung des 29-Jährigen.
Høiby wolle sich bei seinen bisherigen Verteidigern Petar Sekulic und Ellen Holager Andenæs, den weiteren Anwälten und den Mitarbeitenden der anderen Kanzlei bedanken.
Neue Beweise und Zeugen Im Detail haben sich die neuen Anwälte noch nicht zu dem Fall geäußert, sie deuten jedoch bereits einige Schritte an.
Høiby soll laut einem Bericht der Zeitung „Verdens Gang“ Greaker schon kontaktiert haben, als er vor rund zwei Jahren festgenommen wurde.
Der Anwalt übernahm damals aber nicht.
Im Gespräch mit der Zeitung erklärt Greaker, dass es vollkommen üblich sei, dass Angeklagte die Verteidigung wechseln, etwa um neue Perspektiven zu bekommen oder andere Strategien zu verfolgen.
Das neue Anwaltsteam habe gerade erst mit der Arbeit begonnen, könne allerdings bereits sagen, dass weitere Beweise vorgelegt und neue Zeugen vernommen werden sollen.
Die Rede ist davon, dass diese ein neues Licht auf die Beziehung zwischen Høiby und dessen früherer Partnerin Nora Haukland (29) werfen sollen.
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