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TV-Duell zwischen Schwesig und Holm im NDR: „Ich kann auf Bundesebene was bewegen, Sie nicht“

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TV-Duell zwischen Schwesig und Holm im NDR: „Ich kann auf Bundesebene was bewegen, Sie nicht“

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Manuela Schwesig kann im zweiten TV-Duell gegen AfD-Kandidat Leif-Erik Holm punkten. Dieser wird im NDR nach der Abschaffung des NDR gefragt – und gibt eine überraschende Antwort.

Es war das zweite Mal, dass Manuela Schwesig , 52, und Leif-Erik Holm, 56, live im TV aufeinandertreffen. Am Mittwochabend stellten sie sich den Fragen von Thilo Tautz und Susanne Stichler im NDR-Funkhaus in Schwerin.

Am Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Die Amtsinhaberin von der SPD und ihr Herausforderer von der AfD liefern sich seit Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen . Die aktuellste Umfrage sieht die AfD bei 37 Prozent und die SPD bei 35 Prozent. Die Linke käme demnach auf zehn, die CDU auf sieben, die Grünen auf fünf und das BSW auf drei Prozent.

Einem Bericht des NDR zufolge kam Schwesig von ihrem Stab begleitet ins TV-Studio, vorm Funkhaus hatten Fans mit Plakaten auf sie gewartet. Holm sei hingegen alleine im Studio aufgetaucht.

Für Manuela Schwesig ist das eine Situation, in der sie punkten kann. Sie kennt den Feuerwehrmann, Architekten und CDU-Politiker Drescher sogar, weil der für das Land MV einen Musterbauplan für 58 neue Feuerwehrhäuser entwickelt hat. Zudem ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, Respekt und gutes Miteinander einer ihrer zentralen Wahlkampfthemen. „Von mir werden Sie keinen Hass oder Hetze gehört haben“, betont Schwesig mit Seitenblick auf Leif-Erik Holm, dessen Partei bundesweit gegen Migranten hetzt und ihren Wählern „Remigration“ verspricht.

Der interessanteste Moment des TV-Duells: In den letzten Minuten des TV-Duells wurde Leif-Erik Holm von den beiden Moderatoren mit einer der zentralen Forderungen seiner Partei im Bund und in MV konfrontiert: der Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Holm hatte schon häufiger angekündigt, als Ministerpräsident als erste Amtshandlung „mit dickem Edding wie Herr Trump“ die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags unterschreiben zu wollen. Da steht Leif-Erik Holm nun also zur besten Sendezeit im Studio des Senders, bei dem er jahrelang als Radiomoderator gearbeitet hat und soll auf diese Frage antworten.

Er behauptet, AfD-Politiker werden selten in Talkshows eingeladen. „Jetzt stehen Sie doch hier“, sagt Moderator Thilo Tautze. „Das ist eine Seltenheit“, antwortet Holm und beginnt, dem NDR Desinformation und politische Einflussnahme zu unterstellen.

Die Moderatoren unterbrechen ihn direkt, Thilo Tautze sagt: „Desinformation lassen wir uns nicht vorwerfen.

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