Es geht ums Gewehr - Große Regeländerung im Biathlon
Biathlon-Fans aufgepasst! Am 26. November startet die neue Biathlon-Saison in Kontiolahti (Finnland). Dann wird erstmals eine neue Regel greifen. Denn die „Internationale Biathlon Union“ (IBU) hat eine Regel-Revolution beschlossen. Dabei steht das Gewehr im Fokus.
Worum geht es? Bisher durften die Athleten schon vor der Schießmatte am Gewehr hantieren. Voraussetzung: Sie nehmen die Waffe dabei nicht komplett aus dem Schulterriemen. Doch damit ist jetzt Schluss. In der neuen Fassung des Regelwerks schreibt Artikel 8.5.4 vor: Wer den Schießstand erreicht oder verlässt, muss den Gewehrriemen vollständig über beide Schultern gelegt haben. Beide Arme müssen durch den Riemen geführt sein. Erst auf der Schießmatte darf das Gewehr abgenommen werden.
Beim Verlassen des Schießstands dürfen die Profis laut Regel 7.1.2 erst weiterlaufen, wenn das Gewehr ordnungsgemäß „auf dem Rücken des Wettkämpfers liegt, wobei beide Arme durch den Trageriemen geführt sind und der Lauf nach oben zeigt“. Wer sich nicht daran hält und die Matte verlässt, ohne den Riemen korrekt angelegt zu haben, muss sofort stoppen und die Situation korrigieren. Dabei darf niemand behindert oder gefährdet werden. Mit der Regel-Revolution verschärft die IBU die Sicherheitsvorschriften.
Es ist nicht die einzige Regeländerung im Biathlon. Denn erst kürzlich hatte die IBU auf Wunsch der Biathlon -Stars die Zusammensetzung des Massenstarts angepasst. Künftig wird die aktuelle Form stärker berücksichtigt. Denn im Massenstart werden nur noch die Top 20 des Gesamtweltcups gesetzt sein. Die restlichen zehn Startplätze gehen an die Punktbesten der jeweiligen Weltcupstation.
Bisher waren die Top 25 im Gesamtweltcup automatisch für den Massenstart qualifiziert. Hinzu kamen fünf weitere Athleten, die sich über die Ergebnisse des jeweiligen Weltcup-Wochenendes qualifizierten.
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