Vorfälle mit Badegästen: Jahrhundertsommer bringt Besucherrekorde in Freibädern
Volle Becken, mehr Gäste - ein Rückblick auf eine überwiegend ruhige Zeit: Der heiße Sommer hat die Freibäder im Südwesten gefüllt.
Die meisten Hitzetage, die höchsten Temperaturen - Freibäder im Südwesten haben vom Jahrhundert-Sommer profitiert.
Viele Betreiber melden schon vor dem offiziellen Saisonende deutlich mehr Besucher als im Vorjahr.
Laut einer dpa-Umfrage unter ausgewählten Bädern kam es zu keinen schweren Vorfällen.
Ausnahmen gab es etwa in Kehl und Müllheim nahe der französischen Grenze: Dort musste die Polizei mehrfach ausrücken.
Eine erste Bilanz: Die Stadtwerke in Heilbronn melden rund 23 Prozent mehr Badegäste als im Vorjahr.
Es sei vereinzelt zu Körperverletzungen, sexuellen Belästigungen, Diebstählen, Sachbeschädigungen, Streitigkeiten oder Verstößen gegen die Haus- und Badeordnung gekommen, sagte eine Sprecherin.
Der Einsatz einer Sicherheitsfirma habe sich bewährt.
Mit rund 275.000 Besuchern (Stand 8.
September) erlebt das Wellenfreibad in Reutlingen nach Angaben der Stadtwerke die viertbeste Saison seit seiner Eröffnung.
Bis zum Saisonende am 13.
September werden rund 276.000 Gäste erwartet.
Besondere oder auffällige Entwicklungen bei Vorfällen oder Polizeieinsätzen habe es nicht gegeben. „Zahl und Art der Vorfälle bewegten sich im Rahmen dessen, was wir auch aus den vergangenen Jahren kennen.“ Auch die Frei- und Strandbäder in Konstanz verzeichneten wegen der hochsommerlichen Temperaturen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr.
Die Saison sei aus Sicherheitssicht erfreulich verlaufen.
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