Neugründungen: Mehr Arbeitslose in Sachsen-Anhalt machen sich selbstständig
Statt auf passende Stellen zu warten, setzen Arbeitslose in Sachsen-Anhalt zunehmend auf ein eigenes Business.
Was den Trend antreibt.
In diesem Jahr haben sich bereits deutlich mehr Arbeitslose in Sachsen-Anhalt selbstständig gemacht als noch 2022.
Wie die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, stieg die Zahl der Neugründungen in dieser Gruppe seit 2022 um etwa 20 Prozent.
Starteten 2022 noch 1898 Menschen aus der Arbeitslosigkeit in eine Selbstständigkeit, waren es 2026 bereits 2271.
Anstatt auf passende Stellenangebote auf dem Arbeitsmarkt zu warten, nutzen viele ihr Know-how, um ein eigenes Business aufzubauen, hieß es.
Der Aufbau eines Unternehmens aus der Erwerbslosigkeit heraus sei damit längst keine Notlösung mehr.
Ein Grund für den Anstieg der Neugründungen sei künstliche Intelligenz.
KI-Agenten machten Gründungen unkomplizierter, indem sie etwa bei der Erstellung von Businessplänen und Finanzkalkulationen unterstützten, so die Arbeitsagentur.
Dadurch würde es leichter, Marktchancen zu bewerten und bürokratische Prozesse würden vereinfacht, hieß es.
Auch Förderprogramme wie der Gründungszuschuss für Bezieher von Arbeitslosengeld I oder das Einstiegsgeld für Empfänger von Grundsicherung begünstigten laut der Arbeitsagentur Neugründungen von Arbeitslosen.
Mehr arbeitslose Frauen entscheiden sich für Selbstständigkeit „Seit dem Ende der Corona-Pandemie erleben wir eine zunehmende Dynamik bei Neugründungen“, so der Chef der Regionaldirektion Markus Behrens.
Auch nutzten immer mehr Frauen die Zeit der Arbeitslosigkeit zur Vorbereitung auf eine hauptberufliche Selbstständigkeit.
In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl von arbeitslosen Frauen in Sachsen-Anhalt, die sich selbstständig machten um rund 36 Prozent.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.