Fortschritte bei drittem Rettungsversuch für verirrten Bullenhai in Südkorea
Ein erneuter Rettungsversuch für den zum Internet-Star avancierten verirrten Bullenhai in Südkorea hat am Mittwoch Fortschritte gebracht.
Der Hai mit dem Spitznamen Bukhangi sei am Mittwoch aus einem Kanal der Hafenstadt Busan getrieben worden, teilte das Meeresministerium mit.
Da der geschwächte Hai nun in tieferem Wasser schwimme, sei er weniger durch die sinkenden Wassertemperaturen gefährdet.
Die Stadt übertrug den Rettungseinsatz live im Internet, zahlreiche Schaulustige waren vor Ort.
Der dreieinhalb Meter lange Hai wurde mithilfe von zwischen schwimmenden Pontons gespannten Netzen aus dem nur etwa drei Meter tiefen Kanal hinausgetrieben.
Laut Meeresministerium wird er nun durch Netze daran gehindert, wieder in den flachen Kanal zurückzukehren.
Die Behörden hatten bereits zwei Mal versucht, den Bullenhai zurück ins Meer zu bugsieren.
Dabei nutzten sie Netze und gezielt eingesetzte Wasserfontänen.
Nach den beiden gescheiterten Versuchen hatten die Behörden eigentlich abwarten wollen, dass der Hai sich selbst seinen Weg zurück ins Meer sucht.
Experten hatten sich laut Meeresministerium aber besorgt geäußert, weil der Hai nicht mehr gefressen habe und es ihm offenbar schwer gefallen sei, beim Schwimmen das Gleichgewicht zu halten.
Nach Angaben einer Ministeriumsvertreterin kam hinzu, dass angesichts des nahenden Winters die Wassertemperatur in dem Kanal sinkt.
Für den eigentlich in tropischen und subtropischen Gewässern lebenden Bullenhai könnte dies gefährlich werden.
Der von seinen Fans auf den Namen Bukhangi getaufte Raubfisch war vergangenen Monat in dem künstlich angelegten Kanal in der südöstlichen Hafenstadt Busan gesichtet worden.
In der Folge lockte er mehr als 1,6 Millionen Schaulustige an die Ufer des Kanals.
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