Er bürgte für sie: Verwandter schildert Geldsorgen der Angeklagten im Fall Fabian
Im Prozess um den getöteten Fabian kommt ein Verwandter der Angeklagten zu Wort. Er berichtet von Geldsorgen sowie Verlustängsten der Frau, die den Achtjährigen erstochen und angezündet haben soll. Dabei lässt auch eine seiner Aussagen zu Fabians Vater aufhorchen.
Ein Zeuge aus dem familiären Umfeld der im Fall Fabian wegen Mordes angeklagten Frau hat vor dem Landgericht Rostock von ihren Geldsorgen berichtet. Anfang 2025 habe die 30-Jährige aus finanziellen Gründen eine Umschuldung machen wollen, berichtete der Verwandte. Für die Aufnahme des neuen Kredits in fünfstelliger Höhe habe sie ihn darum gebeten, für sie zu bürgen. Er habe zugestimmt. Aktuell zahlten die Großeltern der Angeklagten, bei denen sie zuletzt gewohnt habe, die Raten.
Laut Anklage soll die Frau Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam danach in Brand gesetzt haben. Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen.
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