Im Fall eines harten Winters: ING-Ökonom warnt vor drohender Gasmangellage
Halbleere Speicher, teures Gas, drohende Engpässe: Ökonom Carsten Brzeski warnt vor einem Ausnahme-Winter. Bei klirrender Kälte könnte Deutschland erneut Gas fehlen – Verbraucher müssten zudem mit kräftig steigenden Preisen rechnen.
Angesichts historisch niedriger Gasspeicherstände hat ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland gewarnt. Der Ökonom sagt t-online, die Speicher seien derzeit nur ungefähr zur Hälfte gefüllt. Bei einem normalen Winter seien keine Engpässe zu erwarten. "Aber wenn wir mehrere sehr kalte Monate hintereinander erleben, sieht die Situation anders aus. Bei einem außergewöhnlich kalten Winter könnten wir Probleme bekommen - bis hin zu einer Gasmangellage."
Brzeski fordert deshalb Vorsorge durch die Bundesregierung. Er sagte: "Der Bund sollte sehr gute Meteorologen in den Dienst stellen. Spaß beiseite. Die Regierung sollte definitiv vorbereitet sein." Konkret meint Brzeski: "Der Bund sollte jetzt prüfen, aus welchen Ländern zusätzlich LNG beschafft werden könnte - etwa aus den USA oder aus Norwegen.
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