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Norwegens neue Kronprinzessin - Das enge Band zwischen Ingrid Alexandra und Opa Harald

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Norwegens neue Kronprinzessin - Das enge Band zwischen Ingrid Alexandra und Opa Harald

Oslo – Bis Freitagmorgen um 6.35 Uhr war Ingrid Alexandra (22) „nur“ die Tochter des norwegischen Kronprinzen. Jetzt hat sich ihr Leben grundlegend verändert. Mit dem Tod ihres geliebten Großvaters Harald V. (†89) ist ihr Vater Haakon (53) automatisch König geworden. Und damit rückt Ingrid Alexandra an die erste Stelle der norwegischen Thronfolge.

Mit 22 Jahren ist sie nun Kronprinzessin – und damit die künftige Monarchin Norwegens. Eines Tages wird sie die erste regierende Königin in der modernen Geschichte Norwegens sein. Und bestimmt hat ihr „Opa Harald“ zu Lebzeiten wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben, um diese Aufgabe zu meistern.

König Harald machte keinen Hehl daraus, wie viel ihm seine Enkelin bedeutet. Als Ingrid Alexandra 2019 konfirmiert wurde, hielt er eine besonders persönliche Rede. Darin beschrieb er sie als „gewissenhaft, aufmerksam und wissbegierig“, als „warmherzig und weise“. Besonders bemerkenswert war sein Rat für ihren weiteren Lebensweg: „Finde deinen eigenen Weg. Jeder Versuch, jemand anderes zu sein als du selbst, wird fehlschlagen und dich nur schwächen. Vertraue darauf, dass du so, wie du bist, genug bist!“

König Harald wollte ihr mit dieser Rede die Angst vor den Erwartungen nehmen und sie ermutigen, ihre Rolle modern und authentisch zu gestalten. Auch, dass Ingrid Alexandra zu ihrem Großvater aufschaute, ist kein Geheimnis.

Besonders bewegend: die vielen kleinen Gesten zwischen den beiden. Ein Foto vom Februar 2026 zeigt Harald sitzend zwischen seinem Sohn, Kronprinz Haakon, und Enkelin Ingrid Alexandra. Die junge Prinzessin legte ihrem Großvater liebevoll die Hand auf die Schulter. Eine scheinbar kleine Geste, die von vielen norwegischen Royal-Experten als Zeichen ihrer engen Beziehung interpretiert wurde.

Harald war 35 Jahre König. Er wusste bestens, was es bedeutet, ein Leben im Dienst der Krone zu führen. Seine Enkelin wird eines Tages Norwegens Staatsoberhaupt sein. Eine enorme Verantwortung für eine junge Frau! Doch Ingrid Alexandra ist besser vorbereitet, als es ihr Alter vermuten lässt. Sie hat bereits Militärdienst geleistet und in den vergangenen Jahren immer häufiger offizielle Aufgaben übernommen. Inzwischen ist sie aus Australien, wo sie studierte, nach Norwegen zurückgekehrt und setzt ihr Studium in Oslo fort.

Und genau das könnte jetzt ihr großer Vorteil sein: Sie hat Zeit. Sie muss nicht sofort Königin werden, kann in den kommenden Jahren Schritt für Schritt in ihre Aufgabe hineinwachsen. Die entscheidende Frage lautet: Wie wird die junge Kronprinzessin mit dem enormen öffentlichen Interesse umgehen? Ihr bisheriges Auftreten macht durchaus Mut. Ingrid Alexandra gilt als eher ruhig, zurückhaltend und wenig darauf bedacht, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Genau das könnte in Norwegen gut ankommen.

Denn das Land liebt seine Royals vor allem dann, wenn sie nahbar und möglichst normal wirken. Auch das vereint sie mit ihrem Großvater: Sie wirkt ähnlich bescheiden wie er. An der Uni in Australien stellte sie sich meist nur als „Ingrid“ oder „Alexandra“ vor.

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