Senegal und Mauretanien stoppen Hunderte Bootsmigranten
Innerhalb weniger Tage haben Sicherheitskräfte in Senegal und Mauretanien mehr als 750 Menschen bei dem Versuch einer irregulären Überfahrt nach Europa gestoppt.
Laut der senegalesischen Marine wurden am Samstag 210 Menschen an Bord eines Bootes abgefangen. Einige von ihnen sollen ernsthafte gesundheitliche Probleme gehabt haben.
Bereits am Donnerstag hatte die Marine eigenen Angaben zufolge 246 Geflüchtete vor der senegalesischen Küste aufgegriffen.
In Mauretanien rettete die Küstenwache am Mittwoch 315 Menschen aus einem Holzboot. Das Schiff war demnach in Gambia gestartet. Unter den Geretteten seien auch Säuglinge gewesen.
Immer wieder versuchen Menschen, von der westafrikanischen Küste aus über den Atlantik auf die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln zu gelangen. Die Route ist lebensgefährlich.
Allein von Senegal aus sind es bis zu rund 1500 Kilometer über das Meer. Jedes Jahr kommen dabei zahlreiche Menschen ums Leben.
1 Min Zur Merkliste hinzufügen Kanaren-Route: 31 Flüchtlinge ertrinken in der Silvesternacht vor der Küste Gambias 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Migration über das Mittelmeer: 40 Tote vor Tunesiens Küste 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Nach einem Rekord bei den Ankünften auf den Kanaren im Jahr 2024 ist die Zahl der irregulären Überfahrten zuletzt deutlich zurückgegangen. Bis Mitte Juli kamen in diesem Jahr nach Angaben der Vereinten Nationen rund 4400 Menschen auf diesem Weg auf den Inseln an – etwa 60 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Als mögliche Gründe gelten verstärkte Kontrollen sowie Abkommen der EU und Spaniens mit Ländern in Nord- und Westafrika.
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