Mittwoch, 26. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Invasive Tiere: Begünstigt der heiße Sommer Ausbreitung des Ochsenfrosches?

Stern ·
Invasive Tiere: Begünstigt der heiße Sommer Ausbreitung des Ochsenfrosches?

Fast 7.000 Ochsenfrösche wurden im vergangenen Jahr erlegt.

Mit welchen Maßnahmen die Behörden die Ausbreitung der invasiven Art eindämmen wollen.

Und warum diese womöglich vom Klimawandel profitiert.

Der Hitzesommer könnte den invasiven Ochsenfröschen eher geholfen als geschadet haben.

Das für die Bejagung zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe hat zwar keine gesicherten Erkenntnisse zu den Folgen. „Es ist aber davon auszugehen, dass der Ochsenfrosch von zunehmend heißen und länger andauernden Sommertemperaturen profitiert“, teilte eine Sprecherin mit.

Denn im Gegensatz zu den einheimischen Amphibienarten könne sich die Laichperiode des Ochsenfroschs bis weit in den Hochsommer ausdehnen.

Wärmere Wassertemperaturen begünstigten zudem die Entwicklung der Kaulquappen.

Da der Ochsenfrosch größere Gewässer bevorzuge, seien die Fortpflanzungsgewässer seltener von einer Austrocknung betroffen. „Darüber hinaus sind die Frösche sehr mobil und können im Falle einer Austrocknung andere Gewässer besiedeln“, hieß es weiter.

Nach derzeitigem Kenntnisstand habe sich das Verbreitungsgebiet in diesem Jahr aber nicht verändert.

Der Nordamerikanische Ochsenfrosch (Lithobates catesbeianus) kommt in Deutschland nur in der Oberrheinebene bei Karlsruhe vor.

Moorfrosch und die Knoblauchkröte besonders bedroht Das Problem: Die Tiere werden bis zu 25 Zentimeter groß und fressen im Grunde alles, was ihnen vors Maul kommt: andere Frösche, Fische und auch kleine Vögel.

Zudem kann der Frosch Krankheiten wie Pilzinfektionen übertragen. „In besonderem Maße bedroht ist der Moorfrosch und die Knoblauchkröte, die durch ihre isolierten und kleinen Populationen in der Oberrheinebene besonders anfällig für negative Einflüsse sind“, hatte jüngst das baden-württembergische Umweltministerium auf eine Anfrage der Landtags-AfD hin erklärt.

Natürliche Feinde wie Krokodile, Alligatoren und Schlangen fehlen hierzulande.

So kann der eingewanderte Ochsenfrosch sich ungehindert ausbreiten.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›