Ausgang noch offen: Sozialdemokraten liegen bei Wahl in Schweden vorn
Bei der Parlamentswahl in Schweden zeichnet sich ein Sieg der von den Sozialdemokraten angeführten Opposition ab. Regierungschef Kristersson muss um die Macht zittern.
Bei der Parlamentswahl in Schweden sind die Sozialdemokraten von Ex-Regierungschefin Magdalena Andersson der Prognose zufolge stärkste Kraft geworden. Die Partei kam laut dem schwedischen Sender SVT auf 28,4 Prozent der Stimmen - ob das für eine Regierungsbildung reicht, ist aber offen.
Die konservative Partei von Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson erhielt 18,1 Prozent der Stimmen. Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten kamen in der Prognose auf 17,2 Prozent. Die um 20.00 Uhr veröffentlichten Prognosen basieren auf Nachwahlbefragungen der Meinungsforscher. Welches politische Lager am Ende eine Mehrheit der 349 Sitze im schwedischen Reichstag für sich beanspruchen kann, wird sich erst noch zeigen.
Der Prognose zufolge haben die Herausforderer der Opposition die bessere Ausgangslage. Die Parteien, die Andersson als Ministerpräsidentin unterstützen - neben den Sozialdemokraten die Linken, Grünen und die liberale Zentrumspartei - lagen bei 51,3 Prozent. Die bisherige Koalition von Kristersson aus drei Parteien sowie die Rechtspopulisten kamen zusammen auf 46,8 Prozent.
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