Top-Neurologe über Musiala - „Das ist gut behandelbar“
Dienstagabend auf der Ostalb in Heidenheim. Jamal Musiala (23) ist gerade erst eingewechselt worden, verpasst im letzten Testspiel der Bayern vor dem Supercup-Duell mit dem BVB (Samstag, 20:30 Uhr, Sky, Sat. 1 und im Live-Ticker auf bild.de ) per Kopf das 3:2. Wenig später bricht der Superstar ohne Fremdeinwirkung abseits des Spielgeschehens zusammen . Zu diesem Zeitpunkt ist er gerade einmal vier Minuten auf dem Feld.
Ärzte eilen sofort aufs Feld, Mit- und Gegenspieler formieren sich um ihn herum. Bilder, die denen vom vergangenen Samstag gleichen, als Musiala im Spiel gegen Leipzig (3:1) 15 Minuten nach seiner Einwechslung zu Boden geht.
Am späten Dienstagabend äußert sich Musiala erstmals selbst nach dem neuerlichen Schreckmoment. In einem Beitrag auf Instagram schreibt er u. a.: „Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim.“
Was meint Musiala damit genau? Und wie ernst steht es um die Karriere unseres deutschen Superstars?
BILD hat mit dem Top-Neurologen Prof. Christoph Kleinschnitz, Chef der Neurologie der Uniklinik Essen, gesprochen. Kleinschnitz: „Aus neurologischer Sicht handelt es sich unter Umständen um einen epileptischen Anfall. Es könnte eine sogenannte Absence-Epilepsie sein, dafür sprechen die Symptome wie kurzzeitige Abwesenheit. Dazu müsste man aber alle neurologischen Untersuchungsbefunde kennen. Das ist gut behandelbar, würde aber eine dauerhafte Therapie erfordern. Fußball spielen könnte Musiala weiterhin.“
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.