Lebensmitteleinkauf: Was Rabatt-Apps so beliebt macht – und was kritisiert wird
Rabatt-Apps versprechen exklusive Sparvorteile.
Verbraucherschützer sehen genau darin eine Benachteiligung.
Ein großer Teil der Kunden nutzt die Apps, hat daran jedoch oft auch etwas auszusetzen.
Viele Menschen haben sie auf dem Handy installiert: die Apps der Lebensmittelhändler für zusätzliche Rabatte.
Das ist aber nicht unumstritten.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sieht darin eine Diskriminierung und hat deshalb gegen den Discounter Lidl und dessen „Lidl Plus“-App geklagt.
Am Dienstag verhandelt das Brandenburgische Oberlandesgericht den Fall (Az.
6 UKl 2/25).
Ob an dem Tag auch eine Entscheidung fällt, ist offen.
Was kritisieren die Verbraucherschützer? Sie monieren, dass ältere, behinderte oder jüngere Menschen benachteiligt würden, da sie entsprechende Geräte oder Apps häufig nicht nutzen könnten oder dürften.
Die Verbraucherschützer gingen deswegen auch gegen die Discounter Netto und Penny vor.
Diese Klagen wurden jedoch unter anderem wegen fehlender Belege abgewiesen.
Die Urteile sind bislang aber nicht rechtskräftig.
Eine Revision wurde zugelassen.
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