Sicherheit vor Drohnen: Neues Zentrum soll Drohnenabwehr voranbringen
Eine Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Gefahr zuletzt deutlich gemacht.
In Sachsen-Anhalt soll nun an Technologien für mehr Drohnensicherheit geforscht werden.
Drohnen können Flughäfen und andere wichtige Infrastruktur gefährden - oder sogar für Angriffe eingesetzt werden.
Wie sich solche Fluggeräte besser erkennen und abwehren lassen, soll künftig in Sachsen-Anhalt erforscht werden.
Heute (10.30 Uhr) soll am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt im Salzlandkreis das neue Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet werden.
Erwartet werden auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU).
In dem Zentrum sollen neue Technologien für die Drohnensicherheit erforscht, entwickelt und unter realistischen Bedingungen erprobt werden.
Gemeinsam mit dem DLR-Standort Braunschweig entsteht nach Angaben der Beteiligten eine bundesweit einzigartige Einrichtung.
Wissenschaft und die praktischen Anforderungen der Sicherheitsbehörden sollen dort zusammengebracht werden.
Sprengstoff-Drohne zeigt die Gefahr Wie aktuell das Thema ist, zeigte sich zuletzt am Flughafen Leipzig/Halle .
Dort war eine umgebaute und mit Sprengstoff bestückte Drohne zwischen mehreren ukrainischen Frachtflugzeugen entdeckt worden.
Die Drohne war dem Vernehmen nach auf eine Art gesteuert worden, die eine Entdeckung durch gängige Systeme erschwert.
Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen, sie spricht von einem „schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“.
Nach dem Vorfall forderten die Innenminister von Bund und Ländern mehr Tempo beim Aufbau der Drohnenabwehr .
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