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Kultur

Im Steckbrief - So tickt „Tatort“-Kommissarin Maria Furtwängler

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Im Steckbrief - So tickt „Tatort“-Kommissarin Maria Furtwängler

Seit mehr als 20 Jahren ist Maria Furtwängler in ihrer Rolle als die taffe „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm zu sehen.

Die gebürtige Münchnerin kommt aus einer Power-Familie mit vielen bekannten Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Musik und Politik. Vor ihrem Durchbruch beim „Tatort“ arbeitete sie als Ärztin. Was Sie sonst bisher nicht über den TV-Star wussten, lesen Sie hier.

1966 wurde Maria Furtwängler in der bayerischen Hauptstadt München geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie zunächst Humanmedizin in Frankreich und promovierte anschließend in München. Doch die Liebe zum Schauspiel lag ihr bereits damals im Blut.

Die Familie von Maria Furtwängler ist eine echte Film- und Fernsehfamilie. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Kathrin Ackermann, die ebenfalls im „Tatort“ die Mutter der Kommissarin Lindholm spielt. Weil ihr Onkel Florian Furtwängler Regisseur war, stand die junge Maria bereits mit sieben Jahren zum ersten Mal vor der Kamera.

Maria Furtwängler spielte von 1987 bis 1991 in der Fernsehserie „Die glückliche Familie“ mit. Danach folgte die Rolle einer EU-Mitarbeiterin im Bereich Wirtschaftskriminalität in der Krimi-Reihe „Die achte Todsünde“. 2001 entschied sie sich, ihr Berufsleben vollständig der Schauspielerei zu widmen.

Seit 2002 ist Maria Furtwängler beim „Tatort“ tätig. Die von ihr gespielte Kommissarin Charlotte Lindholm zählt zu den beliebtesten Ermittlern der Krimi-Reihe. Bis 2017 ermittelte die Schauspielerin in Hannover, bevor ihr Charakter 2019 zum „Tatort“ Göttingen versetzt wurde. Ende 2023 wurde bekannt: Lindholm kehrt zum LKA Hannover zurück. Für ihre schauspielerische Leistung als Kommissarin wurde die gebürtige Münchnerin mit einigen Preisen ausgezeichnet. Darunter mit der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis .

Die beeindruckende Karriere-Hingabe ist in ihrer Familie nicht untypisch. Schon ihre Urgroßmutter Katharina von Kardorff-Oheimb war erfolgreiche Unternehmerin und Politikerin und setzte sich in den 1900ern für die Rechte der Frau ein. Auch die Liebe zur Kunst zieht sich durch die Familie der Schauspielerin. Die Furtwänglers waren ursprünglich Orgelbauer. Ihr Stiefgroßvater war der Komponist und Dirigent Wilhelm Furtwängler. Ihr Vater war der Architekt Bernhard Furtwängler . Über die berühmte Familie gibt es sogar eine Doku. „Deutsche Dynastien – Die Furtwängler“ erschien 2015.

Im Jahr 1991 heiratete Maria Furtwängler den 26 Jahre älteren Medienmogul Hubert Burda. Sie haben zwei Kinder, Jacob und Elisabeth. Elisabeth ist Musikerin und tritt unter dem Namen „Kerfor“ auf. Im August 2022 gab das Paar seine Trennung nach mehr als 30 Jahren Ehe bekannt . Trotz der Scheidung sollen die beiden jedoch noch freundschaftlichen Kontakt pflegen.

In ihrer Freizeit beschäftigt sich die Schauspielerin mit den Themen Garten und Biodiversität. Sie ist selbst Hobby-Imkerin mit eigenen Bienenstöcken.

Haben Sie gewusst, dass sich die Schauspielerin 2024 auf eine Reise durch den Amazonas begab? Einen Monat lang bereiste sie Ecuador und traf dabei auf das indigene Volk der Achuar.

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