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RWE patzt, HFC siegt - Zwickau gewinnt dank Traum-Freistoß

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RWE patzt, HFC siegt - Zwickau gewinnt dank Traum-Freistoß

Während Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt am 7. Spieltag der Regionalliga Nordost einen Dämpfer hinnehmen musste, haben der Hallesche FC und der FSV Zwickau ihre Aufgaben erfüllt.

Ein traumhafter Freistoß-Treffer von Philipp Harant bescherte dem FSV Zwickau im Heimspiel gegen den SV Babelsberg drei Punkte. Der Sommer-Neuzugang zirkelte den Ball aus 23 Metern und zentraler Position gekonnt zum 1:0 ins Netz.

Davor und vor allem danach sahen die 3760 Zuschauer auf beiden Seiten viel Kampf und Krampf. Babelsberg rannte vergeblich an, der FSV verteidigte konsequent. Nach Ballgewinnen spielten die Gastgeber ihre Konter allerdings schlecht aus. So blieb es bis zum Ende spannend. Nach dem Schlusspfiff bejubelten die Zwickauer immerhin den dritten Sieg in Serie.

FSV-Trainer Rico Schmitt im MDR: „Babelsberg hat uns vor Aufgaben gestellt. Was uns aktuell auszeichnet, ist wieder die Geschlossenheit, die Einheit und die Kampfesfreude. Spielerisch haben wir noch Luft nach oben, aber es geht um die Basics. Unterm Strich steht ein 1:0. Wir haben jetzt 13 Punkte. Vor vier Wochen hatten wir hier noch eine Krisensituation.“

Dämpfer für Rot-Weiß Erfurt ! Die Thüringer kamen gegen den Tabellenvorletzten BFC Preussen nicht über ein 1:1 hinaus und enttäuschten über weite Strecken der Partie. Trotz des Punktgewinns holte sich RWE zwar die Tabellenführung zurück, überzeugte spielerisch aber kaum.

Vor 6272 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine zähe Partie. Die Berliner verteidigten kompakt, Erfurt fand kaum Lücken. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte Verteidiger Maxime Awoudja, der nach einer Ecke nur die Latte traf (25.). Nach der Pause erhöhte Erfurt den Druck, blieb im Abschluss aber harmlos.

Stattdessen schlug der Außenseiter zu: Nach einem Freistoß köpfte Lucas Vierling den Ball zur Berliner Führung ins lange Eck (69.). Die Antwort kam von der Bank. Joker Mechak Quiala Tito nutzte auf der rechten Seite seinen Freiraum und erzielte nur sieben Minuten später den Ausgleich zum 1:1 (76.).

Zum Sieg reichte es dennoch nicht. In der Schlussphase fehlte den Thüringern die Durchschlagskraft. Selbst zwei Gelb-Rote Karten gegen die Berliner in der Nachspielzeit brachten keine Wende mehr. So muss sich Erfurt mit einem enttäuschenden Remis begnügen.

Der HFC meldet sich zurück! Nach dem bitteren Pokal-Aus gegen Schalke feierten die Hallenser bei Hertha BSC II einen verdienten 2:0-Auswärtssieg.

Zunächst mussten die Gäste eine Drangphase der Berliner überstehen. HFC-Keeper Luca Bendel rettete mehrfach stark, ehe Halle eiskalt zuschlug. Niklas Landgraf flankte von links, Niclas Stierlin lauerte am zweiten Pfosten und köpfte zum 1:0 ein (35.). Nach der Pause übernahm die Mannschaft von Trainer Robert Schröder immer mehr die Kontrolle.

Die Entscheidung fiel durch Joker Bocar Baro: Herthas Mustafa Kourouma brachte den Angreifer im Strafraum zu Fall, Baro trat selbst an und verwandelte den Elfmeter sicher zum 2:0 (71.).

Kurios wurde es kurz vor Schluss noch einmal: Nach einem Gerangel flogen sowohl Halles Lennard Becker als auch Berlins Boris Mamuzah Lum mit Rot vom Platz (88.). Am Auswärtssieg änderte das nichts mehr.

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