Ein- und Ausfuhren: Südwest-Exporte steigen - aber nicht in die USA und China
Die USA bleiben wichtigster Handelspartner für die Wirtschaft in Baden-Württemberg.
Doch die Ausfuhren dorthin sinken - wie auch nach China.
Welche Länder holen auf? Die baden-württembergische Wirtschaft hat in der ersten Jahreshälfte mehr Waren ins Ausland geliefert als im Vorjahreszeitraum.
Von Januar bis Juni legten die Exporte nach vorläufigen Zahlen um 3,8 Prozent auf fast 126,5 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Das Wachstum schwächte sich im zweiten Quartal allerdings etwas ab.
Die Einfuhren stiegen im ersten Halbjahr um 5,4 Prozent auf knapp 114,8 Milliarden Euro.
Das Plus wurde vor allem von Metall -Exporten getragen.
Deren Ausfuhrwert stieg demnach um 46,3 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro.
In den wichtigsten Branchen des Landes gingen die Ausfuhren dagegen zurück: Bei Kraftwagen und Teilen um 4,2 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro, bei Maschinen um 1,4 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro und bei Arzneimitteln um 6,5 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro.
Die Zahlen berücksichtigen weder Preis- noch Kalender- oder Saisoneffekte.
Exporte in die USA im Sinkflug Die USA blieben das wichtigste Zielland für Waren aus dem Südwesten - auch wenn die Exporte zuletzt rückläufig waren.
Dieser Trend setzte sich im ersten Halbjahr fort.
Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten sanken um 4,7 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro.
Rückgänge gab es vor allem in den Bereichen Kfz und Pharmazie.
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