Ein Tag zu früh - Verrät Susanne Daubner hier das Jugendwort 2026?
Berlin – Eigentlich sollte das Jugendwort des Jahres erst am Samstag bekannt gegeben werden. Doch Susanne Daubner (65), die mit ihren Jugendwort-Videos seit Jahren Kultstatus genießt, bringt Fans schon einen Tag vorher ins Grübeln. In einem neuen Instagram-Video stoppt die „Tagesschau“-Sprecherin ihre eigene Verkündung in letzter Sekunde, wirft einen Blick auf den Kalender und sagt dann einen Satz, der viele Nutzer hellhörig macht. Hat Susanne Daubner sich etwa verplappert?
Seit 2008 kürt der Langenscheidt-Verlag das Jugendwort des Jahres . Es soll zeigen, welche Begriffe bei jungen Menschen gerade besonders angesagt sind. Wer es 2026 auf den ersten Platz geschafft hat, wird eigentlich am Samstag auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Die drei Finalisten sind „Crashout“ (jemand, der völlig ausrastet), „Peak“ (der Höhepunkt oder das Beste von etwas) und „Ragebait“. Doch ausgerechnet Letzteres könnte nun schon vor der offiziellen Verkündung für Gesprächsstoff sorgen.
Am Freitagmorgen veröffentlichte der Instagram -Account der „Tagesschau“ ein Reel mit Daubner. Darin kündigt sie an: „Und jetzt ist es endlich so weit: Das Jugendwort 2026 steht fest! Der Gewinner in diesem Jahr lautet ...“ Dann greift sie zu ihrem Handy, schaut offenbar auf den Kalender und stutzt: „Ach ... ist heute erst der 9.? Hmm, morgen ist der 10. Stimmt.“ Anschließend zählt sie augenzwinkernd weitere Termine auf: „9. Oktober Gundula-Gause-Cosplay, 10. Oktober Jugendwort, 11. Oktober GTA-6-Überraschungsrelease.“
Damit nennt sie zwei offensichtlich erfundene Termine: Zum einen verkleidet sie sich scherzhaft als „heute-journal“-Moderatorin Gundula Gause (61), zum anderen spielt sie auf das Videospiel „ Grand Theft Auto 6 “ an, das erst im November erscheinen soll. Dann entschuldigt sich Daubner und verspricht: „Ich komme morgen nochmal. Aber vielleicht wisst ihr es ja jetzt schon.“
In den Kommentaren glauben viele, dass Daubner damit einen Hinweis auf den Sieger gibt. „Susanne, das ist Ragebait “, schreibt ein Nutzer. Der Begriff bedeutet übersetzt etwa „Wut-Köder“. Gemeint sind Beiträge im Internet, die Menschen absichtlich auf die Palme bringen sollen, damit sie kommentieren, diskutieren und den Inhalt weiterverbreiten. Ein anderer User scherzt: „Das muss Peak-Ragebait sein.“ Damit kombiniert er zwei der Finalisten: „Peak“ (das Beste oder der Höhepunkt von etwas) und „Ragebait“ (Inhalte, die gezielt Wut auslösen sollen). Gemeint ist damit besonders gelungenes „Ragebait“.
Ob Susanne Daubner mit ihrem Video wirklich einen Tipp gegeben hat oder nur mit ihrem Publikum spielt, bleibt bis zur offiziellen Verkündung offen.
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