Großbrand in Rheinland-Pfalz: Waldbrand im Westerwald unter Kontrolle
Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, als sie im Westerwald einen Waldbrand eingedämmt und Schlimmeres verhindert haben.
Betroffene Familien können dank des Einsatzes wieder in ihre Häuser zurück.
Ein Waldbrand, der im rheinland-pfälzischen Westerwald den ersten Häusern bedrohlich nahe gekommen war, ist unter Kontrolle.
Das bestätigte eine Sprecherin der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain der Deutschen Presse-Agentur.
Das Feuer hatte sich zunächst bis auf rund 20 Meter an die ersten Häuser herangefressen.
Rund 300 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen.
Auch Landwirte unterstützten mit Wasserfässern.
Zwei Hubschrauber waren im Einsatz, ein Dritter wurde angefordert.
Vier Feuerwehrleute seien bei dem Einsatz verletzt worden, einer sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, hieß es.
Gebhardshain liegt etwa 60 Kilometer östlich von Bonn in einer waldreichen Mittelgebirgsregion in Rheinland-Pfalz an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.
20 Familien von Evakuierung betroffen „Durch unsere Maßnahmen konnte eine Ausbreitung Richtung Bebauung verhindert werden“, sagte Björn Jestrimsky, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Altenkirchen.
Er sprach am frühen Abend auch davon, dass es noch brenne. „Allerdings da, wo wir wollen“ und in die Richtung, die die Einsatzkräfte dem Feuer vorgeben.
Insgesamt seien zehn Hektar betroffen.
Zuvor waren Anwohner einer Straße aufgefordert worden, ihre Häuser sofort zu verlassen.
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