„Die letzten Menschen von Köln“: Dieser düstere „Tatort"-Bunker ist echt
Im Kölner „Tatort: Die letzten Menschen von Köln“ spielt ein großer Teil der Handlung tief unter der Erde.
Der Bunker ist keine Filmkulisse.
Wer sich beim „Tatort: Die letzten Menschen von Köln “ am Sonntagabend fragt, ob die bedrückenden Szenen im unterirdischen Schutzraum in einem Filmstudio entstanden sind, bekommt eine überraschende Antwort: nein.
Für den 96.
Fall von Max Ballauf (Klaus J.
Behrendt, 66) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, 65) wurde tatsächlich in einem ehemaligen Zivilschutzbunker im Kölner Stadtteil Kalk gedreht.
Der weitgehend im Originalzustand erhaltene Ort stammt noch aus dem Kalten Krieg.
Im Film zieht sich eine Gruppe um den Überlebenstrainer Moritz Zechmann (Florian Stetter, 49) für einen Prepper-Workshop in den abgeschotteten Bunker zurück.
Auch Elara Schmidtke (Katharina Schüttler, 46), die Schwester eines ermordeten Berufsschullehrers, befindet sich dort.
Was als simuliertes Katastrophenszenario beginnt, entwickelt zunehmend eine bedrohliche Eigendynamik.
Platz für exakt 2.366 Menschen Die reale Geschichte des Drehorts ist kaum weniger beklemmend.
Die Zivilschutzanlage wurde 1979 zusammen mit der Stadtbahn-Haltestelle Kalk Post errichtet.
Im Ernstfall sollten dort exakt 2.366 Menschen unterkommen und nach den damaligen Planungen zwei Wochen lang von der Außenwelt abgeschottet überleben können.
Die Anlage war zum Schutz vor den Folgen atomarer sowie biologischer und chemischer Angriffe gedacht.
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