Niederlage beim Außenseiter: Bielefeld-Coach kritisiert Pokal-Aus: „Vom Kopf nicht da“
Ein Pokal-Märchen wie 2025, als der Titel-Traum erst im Finale gegen den VfB Stuttgart endete, kann sich Bielefeld für diese Saison schon abschreiben.
Der Trainer hadert mit der Leistung seines Teams.
Der Sensationsfinalist von 2025 ist schon ausgeschieden, die DFB-Pokal-Erstrundenniederlage ist für Arminia Bielefeld und den neuen Trainer Oliver Kirch „ein großer Dämpfer“.
Deutlich kritisierte der Coach des Fußball-Zweitligisten im Anschluss an das 2:5 nach Elfmeterschießen beim Drittliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach seine Spieler. „Wir waren vom Kopf her nicht da“, klagte Kirch.
Das Saisonziel sei dahin, das habe man sich „versaut“.
Er sei zum ersten Mal „echt sauer und enttäuscht“ von seiner Mannschaft, beschrieb der Ex-Profi, der in diesem Sommer die Nachfolge von Mitch Kniat angetreten hatte, seine Emotionen. „Wir haben es offensichtlich doch nicht geschafft, den Perspektivwechsel vom Underdog zum Favoriten, in Anführungsstrichen, hinzukriegen“, erklärte er.
Kirch : Elfmeterschießen spiegelt Partie wider Er könne keinen Spieler nennen, der „eine Normalform“ gehabt hätte.
Durchgehend sei es eine Mannschaftsleistung gewesen, die einfach nicht gereicht habe.
Warum die Arminia einen fahrigen und unsaubereren Auftritt in Ballbesitz zeigte, könne er nicht erklären.
Das Elfmeterschießen sei für ihn ein „Spiegelbild für die ganze Partie“, sagte Kirch.
Nach einem 2:2 nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung hatten die Bielefelder vor der Tribüne mit ihren Fans keinen Elfmeter verwandelt.
Maximilian Bauer und Tim Handwerker scheiterten an Torhüter Maximilian Reule, Roberts Uldrikis schoss als dritter Schütze über das Tor.
Weil alle drei bis dahin angetretenen Spieler von Großaspach trafen, war das Aus der Arminia besiegelt.
Kapitän Bauer: „Scheißtag“ „Die Elfmeter waren alle nicht gut geschossen, das wissen die Jungs selbst“, meinte Stürmer Joel Grodowski, der als Vierter hätte schießen sollen.
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