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Letztes TV-Duell vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig in Angriffslaune

Stern ·
Letztes TV-Duell vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig in Angriffslaune

Vier Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sind Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihr Herausforderer Leif-Erik Holm (AfD) noch einmal direkt aufeinander getroffen.

Beim einstündigen TV-Duell im NDR-Fernsehen zeigte sich Schwesig am Mittwochabend in Angriffslaune.

Holm hatte Mühe, den vielen Attacken etwas entgegen zu halten.

Schwesig hielt dem Bundestagsabgeordneten unter anderem vor, die AfD sei wirtschaftsfeindlich, schlecht für den sozialen Zusammenhalt sowie eine Gefahr für Frauenrechte.

Für das Land sei die AfD schädlich, behauptete die 52-jährige SPD-Politikerin.

Mehrfach warf sie dem 56-jährigen Holm auch vor, die Wähler zu täuschen.

Holm konterte, Schwesig polarisiere und schüre Ängste.

Auch wies er mehrmals Schwesigs Behauptungen über die AfD als „Quatsch“ zurück.

Außerdem habe Schwesig das Land finanziell heruntergewirtschaftet.

Schwesigs Vorwurf, die AfD habe Kandidaten mit rechtsextremer Vergangenheit in ihren Reihen, tat er als „Jugendsünden“ ab.

Auf die Fragen der Moderatoren Susanne Stichler und Thilo Tautz äußerten sich Schwesig und Holm durchaus zu ihren meist unterschiedlichen Vorstellungen zur Bildungs-, Wirtschafts-, Energie- und Migrationspolitik.

Als der ehemalige Radiomoderator Holm die von der AfD angestrebte Rundfunkreform auch mit angeblicher Desinformation und Unausgewogenheit des NDR begründete, brauchte Schwesig kaum eingreifen.

Denn Stichler und Tautz hielten sofort dagegen.

Da laut den Umfragen weder die SPD noch die AfD Aussicht auf eine absolute Mehrheit in Mecklenburg-Vorpommern hat, sollten sich Schwesig und Holm zum Schluss zu möglichen Koalitionspartnern äußern.

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