Sturzflut im Grenzgebiet: Mehr als 650 Ausländer in Nepal und Tibet vermisst
Einen Tag nach der Sturzflut in Tibet ist das Ausmaß der Katastrophe nur zu erahnen. Die Zahl der Vermissten steigt sprunghaft an, unter ihnen sind Hunderte Touristen. Der Rettungseinsatz wird durch Schlammmassen und zerstörte Zufahrtswege erschwert.
In China ist die Zahl der Vermissten nach der Sturzflut im Südwesten Tibets an der nepalesischen Grenze um fast 300 auf 558 gestiegen. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen. Zwei Menschen seien gerettet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua weiter. Die chinesischen Behörden sprachen demnach zunächst weiter von drei Todesopfern.
Eine verheerende Sturzflut hatte im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem Kreis Gyirong in Tibet enorme Schäden angerichtet. Nepals Polizei meldet bislang 162 Tote. Unter den hunderten Vermissten auf beiden Seiten sind mehr als 650 ausländische Touristen. Der Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums, Suraj Ghimire, sagte, zu etwa 468 Reisenden bestehe derzeit kein Kontakt, darunter 75 Nepalesen. Aus China hieß es, unter den insgesamt 558 Vermissten in Tibet seien 260 Ausländer.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.