Panettieres Mutter über Tod ihrer Tochter - „Ich war einfach nur wie betäubt“
Los Angeles (USA) – Ihre Tochter ist gestorben – und Lesley Vogel (70) kann es einfach nicht fassen. Zum ersten Mal spricht die Mutter von Hayden Panettiere (†36) über den Moment, als sie vom Tod ihres Kindes erfuhr. „Ich war einfach nur wie betäubt“, sagt Vogel im Gespräch mit „ABC News“. „Ich konnte einfach nichts mehr fühlen. Ich kann immer noch nicht begreifen, dass das wirklich wahr ist. Es fühlt sich einfach nicht real an.“
Schauspielerin Hayden Panettiere („Heroes“ und „Nashville“) starb am 16. August in einem Apartment in Greenville (South Carolina). Rettungskräfte kämpften vergeblich um ihr Leben. Aktuell wird untersucht, ob eine Überdosis den Herzstillstand ausgelöst hat.
Lesley Vogels Stimme zittert, als sie über den Tod ihrer Tochter spricht. Und auch, als sie sich an alle wendet, die sie jetzt dafür kritisieren, wie sie damit umgeht. „Niemand hat das Recht, mir vorzuschreiben, wie ich um den Verlust meines zweiten Kindes trauern soll – das ist meine Sache.“ Zu verstehen, dass nach dem Tod ihres Sohnes Jansen († 2023, 28 Jahre) jetzt auch ihre Tochter Hayden nicht mehr lebt, werde „ein langer Prozess sein“.
Hayden Panettiere sei ein glückliches Kind gewesen, erinnert sich ihre Mutter. „Bis sie 16 war und bei ‚Heroes‘ mitwirkte. Da war sie der Star einer großen Fernsehserie. Mit etwa 17 habe ich bemerkt, dass es mit ihr bergab ging.“ Zuletzt waren Mutter und Tochter zerstritten. Ein Grund war auch Haydens On-off-Freund Brian Hickerson (37), den sie 2018 kennenlernte.
„Sie wusste, dass Brian toxisch war. Sie wusste, dass sie ihn aus ihrem Leben schaffen musste“, sagt Lesley Vogel. „Als sie mich anrief und mir sagte: ‚Ich werde mit dem Menschen zusammen sein, den ich liebe‘, bin ich völlig ausgerastet. Ich konnte einfach nicht glauben, dass es ihm gelungen war, sie trotz all dem, was er ihr angetan hatte, wieder an sich zu binden.“ Danach folgte Funkstille. Dass sie ihr Kind nie wiedersehen würde, ahnte sie nicht. „Ich hätte mir nicht im Traum vorstellen können, dass Hayden so etwas passieren würde. Ich weiß nicht, warum. Vielleicht wollte ich es auch gar nicht.“
Die Suche nach der Wahrheit um den Tod von Hayden Panettiere ist in vollem Gange. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei auch die Rolle von Brian Hickerson, der in ihren letzten Stunden bei ihr war. Während er sich selbst in Schweigen hüllt, spricht jetzt seine ältere Halbschwester Ashley.
Sie versuchte, gegenüber der „ Daily Mail “ zu erklären, warum Hayden Panettiere trotz aller Gewalt immer wieder zu Hickerson zurückkehrte. „Wenn ich eines über Brian sagen kann, dann, dass er eine überaus charismatische Person ist und einen sofort in seinen Bann zieht“, so seine Schwester. „Er ist einfach so ein Mensch, der einen immer zum Lachen bringen kann, egal, was passiert.“ Die Gewaltvorwürfe gegen ihren Bruder – mehrere Festnahmen und eine Verurteilung – erklärt sie mit dessen Drogenproblem: „Wir haben alle unsere Dämonen. Brian wurde nicht so erzogen. Erst als er mit Drogen in Berührung kam, geriet er auf die schiefe Bahn.“
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