Himmelsereignis: Frühaufsteher sehen partielle Mondfinsternis über Thüringen
Ohne Spezialbrille, dafür aber mit Wecker: Kurz vor Sonnenaufgang taucht der Mond Ende August in den Erdschatten.
Worauf es bei der Beobachtung des Himmelsereignisses in Thüringen ankommt.
Nach der Sonnenfinsternis folgt nun das nächste Himmelsschauspiel: Am kommenden Freitag ist deutschlandweit eine partielle Mondfinsternis zu beobachten.
Wer in Thüringen sehen will, wie sich der Mond in den Schatten der Erde schiebt, muss dafür aber früh aufstehen und sich vor allem einen geeigneten Standort suchen, wie Jochen Eislöffel von der Thüringer Landessternwarte Tautenburg sagte.
Der Mond tritt zunächst gegen 3.23 Uhr in den Halbschatten der Erde, was mit bloßem Auge aber kaum zu erkennen ist.
Gut sichtbar ist die Finsternis in Thüringen dann ab 4.34 Uhr, wenn der Mond in den Kernschatten eintritt, so Eislöffel.
Gegen 6.12 Uhr erreicht die Verfinsterung ihr Maximum.
Dann sind maximal 96 Prozent der Mondoberfläche verdunkelt.
Es bleibt also ein schmaler heller Rand sichtbar.
Was beim Blick zum Horizont zählt Bei einer Mondfinsternis sind Sonne, Mond und Erde auf annähernd einer Linie.
Die Erde steht zwischen Sonne und Mond und wirft ihren Schatten auf den Mond.
Bei einer Sonnenfinsternis steht der Mond zwischen Erde und Sonne.
Beide Ereignisse liegen häufig zwei Wochen auseinander.
Da dieses Mal das Maximum nahezu mit dem Monduntergang und dem Sonnenaufgang zusammenfällt, sind ein freier Blick auf den West-Südwest-Horizont entscheidend, wie Eislöffel sagte.
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