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Krieg in der Ukraine: Moskau bombardiert Kiew tagsüber und erteilt Feuerpause eine Absage

Stern ·
Krieg in der Ukraine: Moskau bombardiert Kiew tagsüber und erteilt Feuerpause eine Absage

Früher griffen russische Drohnen meistens nachts an.

Doch mittlerweile schrillen in Kiew fast den ganzen Tag über die Sirenen.

Moskau denkt nicht daran, aufzuhören.

Die russische Armee nimmt ukrainische Städte offenbar auch tagsüber stärker ins Visier.

Allein über der ukrainischen Hauptstadt Kiew gab es den ganzen Mittwoch über Angriffe russischer Kampfdrohnen.

Mindestens zwei Menschen seien dabei getötet worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit.

Bis zum Abend wurden 43 Verletzte gezählt.

In der Millionenstadt waren immer wieder Einschläge und das Feuer der Flugabwehr zu hören, die auf die jetgetriebenen russischen Drohnen schoss.

Zwei Internetprovider informierten über Probleme nach einem Treffer in einem Datenzentrum.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf Russland vor, speziell die Alarmvorrichtungen zum Schutz der Bevölkerung zu attackieren. „Schnelle Warnungen vor Bedrohungen durch Raketen und Drohnen sind wichtig, sie retten Leben“, schrieb er auf der Plattform X.

Auch ein Kongresszentrum, ein Bürogebäude, eine Pharmafabrik und eine Tankstelle wurden den Angaben zufolge getroffen.

Russland denkt nicht an Feuerpause Entwarnung ist nicht in Sicht: Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York erteilte Russland der Bitte um eine Feuerpause eine Absage. „Wir werden in unserer speziellen Militäroperation keine Pause einlegen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch.

Er nutzte dabei den Begriff, mit dem Russland seinen Angriffskrieg umschreibt.

US-Präsident Donald Trump hatte Russland und die Ukraine kürzlich aufgerufen, wenigstens die gegenseitigen Angriffe auf Energieanlagen zu beenden.

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