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„Reicht in allen Belangen nicht“ - Kohle-Klemme! Wollitz lotet Finanz-Spielraum neu aus

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„Reicht in allen Belangen nicht“ - Kohle-Klemme! Wollitz lotet Finanz-Spielraum neu aus

Nach dem 0:3 in Bielefeld herrscht bei Energie Cottbus Voll-Alarm. Trainer Claus-Dieter Wollitz (61) sprach nach der Pleite grundlegende Schwächen an: „Wie wir das Spiel schon begonnen haben, ist nicht ausreichend: keine Wachsamkeit, keine Körperlichkeit. Wir hatten viel zu viele Ballverluste am Mittelkreis und gar keinen Zugriff für nichts.“ Es bleiben nur noch 15 Tage, um bis zum Transfer-Schluss am 1. September die Mannschaft zu verstärken.

Die personellen Umstellungen in Bielefeld zeigten, dass einige Spieler Anpassungsprobleme an die 2. Liga haben. Aufgrund der Verletzungen von Erik Engelhardt (Kreuzbandriss), King Manu (Knieprobleme) und Jannis Boziaris (Wade) bekamen Christian Kinsombi, Julian Guttau und Dominik Pelivan ihre Chance – und nutzten sie nicht. Schlimm: Die beste Passquote bei Energie hatte Torwart Marcel Lotka (25). Nur er und Leo Bittencourt waren in der Startelf am Sonntag konkurrenzfähig. Wollitz’ Fazit: „Das reicht in allen Belangen nicht!“

Speziell auf der linken Abwehrseite und in der Innenverteidigung braucht Energie Neuverpflichtungen mit Zweitliga-Niveau. Wollitz wird keine Rücksicht auf den bestehenden Kader nehmen. Die historische Chance, sich in der 2. Liga festzubeißen, will er packen.

Andere Aufsteiger sind ein warnendes Beispiel: Ulm und Münster stiegen genauso sensationell auf – und sofort wieder ab. Gepackt haben es Magdeburg und vorerst Dynamo Dresden – anfangs mit denselben Schwierigkeiten wie bei Energie.

Die entscheidende Frage: Wie viel Geld kann Wollitz in die Mannschaft investieren? Stand jetzt müssten Spieler wie Anderson Lucoqui (29) abgegeben werden, um den finanziellen Spielraum zu erhöhen. Oder Sponsoren gefunden werden, die Verstärkungen extern mitfinanzieren – wie bei Bittencourt. Wollitz: „Natürlich habe ich mit dem Präsidenten gesprochen. Jetzt werden wir sehen, ob wir Lösungen hinbekommen und bereit sind, das Risiko anders zu gestalten.“

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