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Steckbrief - Alles Wissenswerte zum Steinpilz

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Steckbrief - Alles Wissenswerte zum Steinpilz

Wenn im Spätsommer die Pilzsaison beginnt, zieht es viele Sammler in die Wälder. Besonders begehrt ist der Steinpilz, der hauptsächlich von August bis Oktober Saison hat. Doch woran erkennt man ihn, wo ist er zu finden und welche gefährlichen Doppelgänger gibt es?

Hier erfahren Sie alles Wichtige rund ums Sammeln, Bestimmen und Genießen des Steinpilzes.

Steinpilze können je nach Art bereits ab Mai gefunden werden. Der Sommer-Steinpilz eröffnet die Saison, während die Hauptzeit der bekannteren Steinpilzarten zwischen August und Oktober liegt. Wann die Pilze tatsächlich sprießen, hängt stark von Region und Witterung ab.

Die Hauptsaison beginnt im Spätsommer und nach ausreichend Regen und warmen Tagen wachsen sie in vielen heimischen Wäldern.

Steinpilze wachsen typischerweise in den Nadel- und Laubwäldern Europas und Nordamerikas. Sie wachsen unter Fichten, Eichen und Birken. Mit diesen Bäumen lebt der Steinpilz in Wurzelsymbiose. Der Name Fichten-Steinpilz zum Beispiel weist darauf hin, dass der Pilz häufig unter Fichten zu finden ist.

Achten Sie darauf, Pilze zu sammeln, die frisch, fest und frei von Schädlingen oder Verfärbungen sind. Zur Lagerung sollten Steinpilze trocken und kühl aufbewahrt werden. Am besten in einem Papiertuch oder einer Papiertüte.

Steinpilze haben ein charakteristisches Aussehen mit einer großen, dicken und stabilen Kappe, die einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern erreichen kann. Der Hut ist braun und kann ein weißes, netzartiges Muster im oberen Bereich des Stiels aufweisen. Der Stiel ist dick und kann bis zu 20 Zentimeter hoch werden. Steinpilze haben keine Lamellen.

Gut zu wissen: Der Steinpilz ist ein sogenannter Röhrenpilz. Das bedeutet, dass unter dem Hut keine fest verwachsenen Lamellen sitzen, sondern ablösbare Röhren, die wie ein Schwamm aussehen. Dieser Schwamm sitzt direkt unter dem Hut.

Bei der Suche nach Steinpilzen kommt es schnell zur Verwechslung. Sie sollten immer auf Nummer sicher gehen und nur mitnehmen, was Sie sicher erkennen. Einige Pilze wie der Gemeine Gallenröhrling und der Maronen-Röhrling können Steinpilzen unter Umständen ähneln. Während Maronen-Röhrlinge roh giftig sein können, sollte der Gemeine Gallenröhrling gar nicht gegessen werden.

Wenn Sie sich bei Pilzfunden nicht sicher sind, wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Sammler oder Mykologen (Pilzexperten).

Steinpilze können in zahlreichen Pilzgerichten verwendet werden. Besonders aromatisch und lecker sind sie in Verbindung mit Parmesan in einem Steinpilzrisotto, auch köstlich in einer Sahnesoße zu Semmelknödeln oder ganz klassisch gegrillt auf einem zarten Rinderfilet. Ebenfalls köstlich sind Pasta-Soßen und Omeletts mit Steinpilzen. Steinpilze passen gut zu Zutaten wie Knoblauch, Butter und Kräutern (wie Thymian und Rosmarin). Wenn die Saison vorbei ist: Steinpilze können auch getrocknet werden und schmecken aufgewärmt genauso lecker.

Tipp: Bei der Zubereitung von Pilzen ist es wichtig, auf eine gründliche Reinigung zu achten und jeglichen Schmutz und alle Ablagerungen zu entfernen. Die Stiele können zäh sein, daher werden sie oft abgeschnitten oder weggeworfen.

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