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Regenwasser richtig nutzen - Warum man die Regentonne regelmäßig säubern sollte

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Regenwasser richtig nutzen - Warum man die Regentonne regelmäßig säubern sollte

Regenwasser spart Wasser aus der Leitung und versorgt Pflanzen oft sogar besser. Doch mit jedem Regenschauer gelangen auch Schmutzpartikel in Regentonne und Zisterne. Deshalb stellt sich vielen Gartenbesitzern die Frage, wie oft die Speicher gereinigt werden sollten.

Für das Reinigen gibt es keinen festen Zeitplan, schreibt myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer). Laut Torsten Brämer von der Online-Garten-Community „Wir sind Garten“ sollte eine Regentonne mindestens einmal jährlich kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden, idealerweise im Frühjahr oder nach der Gartensaison. Gut geplante, unterirdische Zisternen mit funktionierenden Filtern kommen dagegen oft viele Jahre ohne Komplettreinigung aus.

Ob eine Reinigung nötig ist, zeigt meist ein Blick in den Speicher. Warnsignale sind Schlammablagerungen am Boden, unangenehme Gerüche, trübes oder verfärbtes Wasser, sichtbare Algen, viele Schwebstoffe sowie Zuläufe oder Filter, die nicht mehr richtig arbeiten.

Über das Dach gelangen regelmäßig Blätter, Blüten, Pollen, Staub, Vogelkot und feine Sedimente ins Regenwasser. Vieles sinkt auf den Boden und bildet eine Schlammschicht. In kleiner Menge ist das unproblematisch. Stärkere Ablagerungen können jedoch die Wasserqualität beeinträchtigen und die Entwicklung von Mikroorganismen fördern.

Regenwasser ist kein Trinkwasser. Neben Umweltbakterien und Pilzen können sich etwa durch Vogelkot auch Kolibakterien vermehren. Für die Gartenbewässerung spielt das jedoch meist keine Rolle. Regenwasser enthält kein Chlor und ist oft weicher als Leitungswasser.

Regentonnen erwärmen sich im Sommer schnell und sind daher anfälliger für Algen. Zisternen bleiben durch ihre unterirdische Lage kühler und stabiler. Hier steht vor allem die Wartung von Filtern, Zuläufen und Überläufen im Vordergrund.

Laubfänger, Filter und lichtdichte Abdeckungen halten Schmutz draußen und bremsen das Algenwachstum. Größere Zisternen sollten Privatpersonen jedoch nicht betreten. Wegen möglicher Gefahren wie Sauerstoffmangel oder gefährlicher Gase gehören solche Arbeiten in die Hände von Fachleuten.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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