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Neue Betrugsmasche - Vorsicht! Diese Google-Warnung ist eine Falle

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Neue Betrugsmasche - Vorsicht! Diese Google-Warnung ist eine Falle

Eine Warnung ploppt auf dem Handy auf, das Google-Logo ist zu sehen – und plötzlich heißt es: Mit der eigenen Telefonnummer stimme etwas nicht. Da dürften Viele erst einmal nervös werden. Genau darauf setzen Betrüger bei einer aktuellen Masche. Eine gefälschte Google-Seite behauptet, über die eigene Handynummer seien zahlreiche Spam-SMS verschickt worden. Die Meldung wirkt auf den ersten Blick echt, stammt aber nicht von Google.

Vor der Betrugsmasche warnt das Faktencheck-Portal Mimikama . Auf der gefälschten Seite ist demnach von bereits 42 Beschwerden über Spam-Nachrichten die Rede. Als angebliche Beispiele werden unter anderem ein vermeintliches TikTok-Jobangebot und eine sexuelle Spam-Nachricht angezeigt. Danach sollen Nutzer beantworten, ob sie diese SMS selbst verschickt haben.

Spätestens ein Blick auf die Internetadresse sollte misstrauisch machen. Die Warnung stammt nämlich nicht von Google . Laut Mimikama läuft die Seite unter „pro.quicksala.com“ und damit nicht über eine offizielle Google-Domain. Das bekannte Google-Logo soll der Seite offenbar trotzdem einen seriösen Anstrich geben.

Auch an anderer Stelle fehlen typische Merkmale einer echten Sicherheitsmeldung. So gibt es keine überprüfbaren Angaben dazu, welches Google-Konto überhaupt betroffen sein soll. Auch Impressum, Datenschutzinformationen und Hinweise zum Support fehlen. Stattdessen sollen Nutzer möglichst schnell auf „Ja“ oder „Nein“ drücken.

Wer eine solche Warnung sieht, sollte genau das nicht tun. Mimikama rät dazu, die Seite direkt zu schließen und den Link nicht weiterzuleiten. Wer überprüfen möchte, ob mit dem eigenen Google-Konto tatsächlich etwas nicht stimmt, sollte dafür nur die offizielle Google-Webseite oder die Google-App aufrufen.

Hat man auf der gefälschten Seite bereits persönliche Daten eingegeben, sollte das Google-Passwort möglichst schnell geändert werden. Zusätzlich empfiehlt Mimikama, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (zusätzliche Sicherheitsabfrage beim Login) einzuschalten.

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