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In welcher Zone sind Sie? - Deutschland wird vom Wetter dreigeteilt

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In welcher Zone sind Sie? - Deutschland wird vom Wetter dreigeteilt

Deutschland erlebt in den nächsten Tagen einen Wetter-Mix der Extreme. Die Republik wird in drei unterschiedliche Wetterzonen geteilt. Je nachdem, wo Sie wohnen, wird das Wetter völlig unterschiedlich.

Im Süden drohen Gewitter und Starkregen, die Mitte darf auf freundliches Sommerwetter hoffen, während der Norden mit Schauern rechnen muss. Vor allem am Donnerstag zeigen sich die Unterschiede deutlich.

Für die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg wird es ungemütlich. Besonders rund um Nürnberg, Stuttgart und München ziehen immer wieder kräftige Schauer und Gewitter auf. Dabei besteht regional sogar Unwetter-Gefahr, es kann zu Starkregen kommen. Auch kräftige Gewitter mit Sturmböen sind möglich. „Trotz der angespannten Wetterlage wird es warm bis sommerlich. Die Temperaturen steigen auf bis zu 27 Grad. Dazu wird die Luft zunehmend schwül“, sagt Klimatologe Dr. Karsten Brandt zu BILD.

Ganz anders die Lage in der Mitte Deutschlands. Von Saarbrücken über Frankfurt bis nach Leipzig und Berlin zeigt sich das Wetter deutlich freundlicher. Dort gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken. Mit Temperaturen um 25 Grad wird es nur wenig kühler als im Süden. Der entscheidende Unterschied: Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei lediglich rund 20 Prozent. Dadurch fühlt sich die Luft wesentlich angenehmer an. Auch der Wind bleibt meist schwach bis mäßig. Für viele dürfte die Mitte Deutschlands am Donnerstag daher die Wetter-Gewinnerin sein.

Im Norden sieht es dagegen wieder anders aus. Von Hannover über Hamburg bis nach Sylt liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei rund 70 Prozent. Die Temperaturen erreichen dort 23 Grad. Vor allem an der Küste müssen die Menschen mit Regenschauern und einzelnen Gewittern rechnen. Zwischen den Schauern zeigt sich immer mal wieder die Sonne.

Auch am Freitag bleibt das Wetter in Bewegung. Im Tagesverlauf werden die Schauer und Gewitter vor allem im Nordwesten häufiger. Zeitweise breiten sich die Niederschläge auch vom Südwesten her aus. Es kann neblig werden. Deutlich bessere Chancen auf trockenes Wetter haben die Regionen zwischen Nordhessen und dem Nordosten. Dort zeigt sich der Himmel freundlicher, die Temperaturen liegen am Nachmittag zwischen 19 und 25 Grad. Der Wind weht schwach.

Nach den wechselhaften Tagen gibt es für das Wochenende gute Nachrichten: Am Samstag soll es bundesweit freundlicher werden. Brandt zu BILD: „Die Temperaturen steigen auf 22 bis 25 Grad. Zwar sind regional noch kurze Schauer möglich. Insgesamt setzt sich aber wieder sommerliches Wetter durch.“ Auch am Sonntag bleibt die Wetterlage freundlich. Viele Regionen dürfen sich auf trockenes Wetter und angenehme Temperaturen bis 23 Grad freuen.

Eine Rückkehr extremer Temperaturen zeichnet sich derzeit übrigens nicht ab. Stattdessen erwartet Deutschland ein spätsommerlicher Wetter-Mix mit angenehmer Wärme, freundlichen Abschnitten und nur regionalen Schauern.

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