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„Wirtschaftskrieg“ gegen Teheran: China lehnt „illegale einseitige Sanktionen“ ab

Stern ·
„Wirtschaftskrieg“ gegen Teheran: China lehnt „illegale einseitige Sanktionen“ ab

Als einer der wichtigsten Handelspartner des Iran hat China den von den USA angekündigten „Wirtschaftskrieg“ gegen Teheran als unangemessen zurückgewiesen. „Sanktionen und Druck werden nicht dazu beitragen, das Problem zu lösen“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Freitag in Peking.

Derweil sagte der iranische Präsident Massud Peseschkian, er sehe sein Land derzeit in einer „Position der Stärke“.

China ist neben Russland ein zentraler strategischer und wirtschaftlicher Partner des Iran.

Peking rufe „alle relevanten Parteien auf, verantwortungsvolle Schritte zu unternehmen und das Problem auf politischem und diplomatischem Wege zu lösen“, sagte Außenamtssprecher Lin bei der Pressekonferenz.

Die chinesische Regierung lehne „illegale einseitige Sanktionen ab, die keinerlei Grundlage im Völkerrecht haben und nicht vom UN-Sicherheitsrat autorisiert wurden“, fügte er hinzu.

Der Iran hat trotz der strengen Sanktionen Wege gefunden, weiterhin Öl zu exportieren.

Größter Abnehmer ist China.

Vor dem Krieg gingen laut der Analysefirma Kpler mehr als 80 Prozent der iranischen Ölexporte nach China.

Auch Russland und der Nato-Mitgliedstaat Türkei treiben Handel mit Teheran.

Für den 24.

September ist ein Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Weißen Haus geplant.

Dabei dürfte das Thema Iran wie schon bei Trumps Besuch im Mai in Peking zur Sprache kommen.

Die US-Regierung hatte ihre Verbündeten sowie China zur Unterstützung des von Präsident Donald Trump angekündigten „ Wirtschaftskriegs “ gegen den Iran aufgerufen.

Laut Trumps Finanzminister Scott Bessent wird Washington auf Verbündete und Rivalen „zugehen und sagen: Entweder ihr seid auf unserer Seite oder gegen uns“.

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