Verstorbene Musikerin: Dolly Partons Erbe: Einstweilige Verfügung gegen Neffen
Während ihr langjähriger Manager sich um die Nachlassverwaltung von Dolly Partons umfangreichem Erbe kümmert, fällt ihr Neffe unangenehm auf.
Songwriterin und Country-Sängerin Dolly Parton hatte sich zu Lebzeiten immer für das Miteinander der Menschen eingesetzt.
Sie nutzte ihr Vermögen, um soziale Projekte zu finanzieren und galt als ausgesprochener Familienmensch.
Doch nach dem Tod der legendären Musikerin zeigt sich: Nicht einmal in diesem Fall geht die Verteilung des Erbes konfliktfrei über die Bühne.
Am 25.
August 2026 war Parton im Alter von 80 Jahren verstorben, nur gut fünf Monate nach ihrem Ehemann Carl Dean.
Nun erwirkten die Nachlassverwalter ihres Erbes, denen Dolly Partons langjähriger Manager Danny Nozell vorsteht, eine einstweilige Verfügung gegen Partons Neffen Bryan Seaver , Chef einer Sicherheitsfirma.
Dolly Parton: Klage gegen Neffen Seaver soll, so die Vorwürfe, wiederholt Mitarbeiter der Nachlassverwaltug bedroht und bei der Arbeit behindert haben.
Er hätte Gewalt angedroht und verkündet, er werde das Business-Imperium, das seine Tante zu Lebzeiten aufgebaut hatte, sowie ihren weltweit guten Ruf zerstören.
Er ist der Sohn von Partons Schwester Cassie – insgesamt hatte die Sängerin elf Geschwister.
Mit seiner Firma war er 20 Jahre lang für den Personenschutz seiner Tante sowie den Schutz ihrer Anwesen zuständig.
Offenbar war der Konflikt aufgeflammt, nachdem die Nachlassverwaltung die entsprechenden Verträge mit ihm und seiner Firma gekündigt hatte. „Wir bleiben felsenfest entschlossen, ihre letzte Wünsche zu erfüllen und ihre Familie zu schützen, und wir weigern uns, uns von denen einschüchtern zu lassen, deren Handlungen unserer Überzeugung nach in böser Absicht und mit dem Ziel erfolgen, aus dem Leben eines Menschen Profit zu schlagen, der freiwillig so viel gegeben hat“, erklärt Bryan Seaver im US-Magazin „Today“ den Standpunkt, den er und sein Unternehmen einnehmen.
Wer benachteiligt hier wen? Die Vorwürfe beider Seiten klingen unangenehm.
Danny Nozell spricht von schriftlichen Drohungen an die Mitarbeiter der Nachlassverwaltung, die sich aufgrund von Seavers militärischer Ausbildung und dessen Security-Hintergrund kaum noch zur Arbeit trauen würden.
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